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Jenaer Lesemarathon

Seit 1996 laden jeweils im Oktober und November die Ernst-Abbe-Bücherei Jena, der Lese-Zeichen e.V. und der Neue Lesehallenverein der Bibliothek zu einem umfangreichen und vielseitigen Leseprogramm ein. Geboten werden über einen Zeitraum von fast vier Wochen Lesungen interessanter Autoren, spannende Diskussionen und viele Veranstaltungen für Familien und Kinder. Das Programm ist abwechslungsreich und stellt neue belletristische Werke und Sachthemen gleichermaßen vor.

Das Programm finden Sie in der rechten Spalte.



Lesemarathon 2015

"Lesemarathon 2015"

Der 21. Jenaer Lesemarathon findet 2015 vom 22.10. bis 18.11., der 5. Kinderlesemarathon vom 5.10. bis 20.11. statt. Die Besucher können sich auf spannende Lesungen freuen. U.a. mit: Nadine Angerer, Landolf Scherzer, Horst Hussel, Matthias Biskupek, Thomas Brussig, Susanne Schädlich, Stefan Schwarz u.v.a.m.

Partner

"Partner"

Ein großes Dankeschön an unsere zahlreichen Partner:
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland, Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia, Landeszentrale für politische Bildung, Neue Lesehallenverein der Bibliothek, Collegium Europaeum Jenense, Lese-Zeichen e.V. und Volkshaus Jena.

Lamya Kaddor

"Lamya Kaddor"

Am Montag, den 26.10.15 um 19.30 Uhr liest Lamya Kaddor „Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“.
„Wir sehen uns im Paradies«, schrieben die 15-jährige Sabina und ihre Freundin Samra an ihre Eltern, bevor sie spurlos nach Syrien verschwanden. Mehr als 500 deutsche Dschihadisten, der jüngste von ihnen 13 Jahre alt, sind bislang in Richtung Kriegsgebiet ausgereist. Die islamische Religionslehrerin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor kennt persönlich mehrere junge Menschen — darunter einige ihrer Ex-Schüler — die auf der Suche nach Anerkennung und Akzeptanz der Dschihad-Romantik verfallen sind. Sie berichtet von einer orientierungslosen Generation und erklärt, was wir tun können und müssen, um die Radikalisierung unserer Kinder zu stoppen.
Eine Veranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung.

Sigrid Damm

"Sigrid Damm"

Viele Male hat Goethe im Lauf seines Lebens sein thüringisches Arkadien aufgesucht. Die Reise, die er mit seinen Enkeln Wolfgang und Walther vom 26. - 31. August 1831, zu seinem 82. Geburtstag, ein halbes Jahr vor seinem Tod, nach Ilmenau unternimmt, ist eine Reise im Wissen um gezählte Tage. In den sechs Augusttagen 1831, die den Handlungsrahmen für Sigrid Damms Buch abgeben, erinnert sich Goethe an seine Frau Christiane, an die böhmischen Bäder, wo er zum letzten Mal die Liebe erlebte, bis er, zurückgewiesen von der jungen Ulrike von Levetzow, sich seines Alters verzweifelt bewusst wird. Goethe denkt an sein Werk, an den "Faust" vor allem und er reflektiert sein Verhältnis zu seiner Zeit und zur Julirevolution 1830 als der größten Denkübung seines Lebens.
Die Veranstaltung am 31. Oktober um 19.30 Uhr findet in Kooperation mit dem Collegium Europaeum Jenense und Lese-Zeichen e.V.

Denis Scheck und Eva Gritzmann

"Denis Scheck und Eva Gritzmann"

Denis Scheck und Eva Gritzmann lesen aus „Solons Vermächtnis“ am Sonntag, den 1. November 2015 um 20.00 Uhr.
Denis Scheck, geboren 1964, ist einer der bekanntesten deutschen Literaturkritiker. Er studierte Geschichte, Politik und Literaturwissenschaft in Tübingen, Düsseldorf und Dallas und arbeitet heute als Literaturredakteur des Deutschlandfunks sowie als Moderator der Fernseh-sendungen "Lesenswert" (SWR) und "Druckfrisch" (ARD). Im Berlin Verlag veröffentlichte er mit Eva Gritzmann, die Ärztin ist, 2011 ihr erfolgreiches Buch "Sie & Er. Der kleine Unterschied beim Essen und Trinken". In ihrem neuen Buch „Solons Vermächtnis“ greifen sie auf den athenischen Staatsmann und Lyriker zurück, der die Lehre von den sieben Reifestadien des Menschen und das Wissen um den richtigen Zeitpunkt für unser Überleben und Weiterentwickeln propagierte. Sie erzählen vom richtigen Zeitpunkt im Leben, in der Liebe, in der Literatur, in Küche und Keller. Denis Scheck und Eva Gritzmann greifen Solons Vermächtnis auf und begegnen Menschen, die es mit Leben füllen. Sie zeigen uns so gescheit wie unterhaltsam, wie wir lernen, den richtigen Zeitpunkt im Leben zu erkennen und wie wir uns an den Vorzügen unseres jeweiligen Lebensalters erfreuen können.

Dr. Mensah Wekenon Tokponto

"Dr. Mensah Wekenon Tokponto"

Dr. Mensah Wekenon Tokponto „Mein Märchen fliegt hin und her“ – Mittwoch, 18. November, 19.30 Uhr – eine Märchenveranstaltung für Erwachsene.
„Dem Erzähler kommt in der traditionellen afrikanischen Gesellschaft eine bedeutende Rolle zu. Als Hauptdarsteller des Erzählabends auf dem Dorfplatz erzählt er auf die traditionelle Weise seine Märchen und muss dabei sein ganzes Publikum mit in die Erzählung einbeziehen. "Auf diese Weise werde ich auch versuchen, meine Märchen zu erzählen, die ich in meiner Schulzeit im Dorf gehört hatte.“ Mensah Wekenon Tokponto, geboren 1967 in Kinta, einem kleinen Dorf in Benin. Nach dem Studium der Germanistik kam er mit einem Forschungsstipendium nach Deutschland und promovierte hier 2002 an der Universität Bielefeld zu einem Thema über deutsch-beninische Märchenforschung und beschäftigt sich heute mit der Interpretation von deutschen Märchen der Brüder Grimm und Ludwig Bechstein und afrikanischen Märchen, wobei Motive interkulturell und kulturspezifisch analysiert und verglichen werden.
Mensah Wekenon Tokponto erhält im November 2015 den Thüringer Märchen- und Sagenpreis „Ludwig Bechstein“.




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