Ansicht des Verwaltungsgebäudes Am Anger 15. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

San Marcos

Seit 1998 besteht eine Partnerschaft zwischen Jena und San Marcos im Departement Carazo in Nikaragua (Mittelamerika). Die Städtepartnerschaft wird in San Marcos vom Städtepartnerschaftsverein APRODIM (Verein zur Integralen Entwicklung der Gemeinden) und in Jena vom Eine-Welt-Haus e.V. koordiniert.

Weitere europäische Partnerstädte von San Marcos sind Biel (Schweiz) und Helmond (Holland).

Kontakt

Team Kommunikation
Janine  Tavangarian
PF 100 338, 07703 Jena
Am Anger 15
07743 Jena

Tel. 03641 49-2014
Fax 03641 49-2020
janine.tavangarian@jena.de
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Straßenansicht in San Marcos
Straßenansicht in San Marcos
© Stadt Jena / Foto: Dr. Ralf Hedwig

San Marcos ist mit 32.000 Einwohnern, von denen 13.000 im Stadtkern und 19.000 in der ländlichen Zone leben, eine mittelgroße nikaraguanische Stadt. Bei einer territorialen Ausdehnung von 108 km² (Jena: 114,2 km²) ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 279 Einwohnern/km² (Jena: 874/km²).

Die Stadt liegt in einer Höhe von 550 m über NN und hat ein gemäßigtes subtropisches Klima mit mittleren Jahrestemperaturen zwischen 24 und 30 º C.
Das Stadtrecht besteht seit 1905.


Bildung

Die Gemeinde San Marcos verfügt über 44 Schulen der Vorschul-, Grund- und Sekundarstufe, die sich auf den Stadtkern und die ländliche Zone verteilen. Ein Teil dieser Schulen hat eine Partnerschaft mit Jenaer Bildungseinrichtungen.

Daneben gibt es ein städtisches Gymnasium und eine Spezialeinrichtung für Taubstumme. Beide Einrichtungen werden von uns unterstützt: Eine Reihe von Gymnasiasten erhält finanzielle Hilfe von Jenaer Pateneltern und das Eine-Welt-Haus trägt zur Sanierung des Hauses der Behindertenschule bei.
Vorschulkinder werden außerdem im CDI (Zentrum der Kindesentwicklung) betreut.

Derzeit besuchen 96 Kinder das Zentrum, was 25 von ihnen durch eine Patenschaft Jenaer Bürger ermöglicht wird. In der ländlichen Zone stehen außerdem Einrichtungen zur Tagesbetreuung und Kinderspeisung zur Verfügung.
Seit einigen Jahren ist San Marcos Universitätsstadt: Hier gibt es das katholische Ave-Maria-Kollegium, das als lateinamerikanischer Campus der US-amerikanischen Universität von Mobile gegründet wurde.

Wirtschaft

Die Gemeinde ist wie Nikaragua allgemein von der Landwirtschaft geprägt. Aufgrund des stabilen Klimas in der Hochebene von Carazo ist die Region vorzüglich für den Kaffeeanbau geeignet. Der Kaffee wird teils von privaten cafetaleros, teils von Kooperativen produziert, von denen sich ein zunehmender Teil in den letzten Jahren auf ökologische Produktion umgestellt hat.

Auch der „Städtepartnerschaftskaffee“ – u.a. im Eine-Welt-Laden erhältlich – wird ohne Einsatz von chemischem Dünger oder Pestiziden hergestellt. Die Kaffeebohnen werden in einem örtlichen Verarbeitungsbetrieb für den Export vorbereitet.
Weitere landwirtschaftliche Produkte sind Zitrusfrüchte und Grundnahrungsmittel wie Bohnen, Mais und Hirse. Viele Bauern haben neben den Anpflanzungen einige Schweine, Hühner oder eine Kuh, deren Fleisch auf dem lokalen Markt verkauft wird.

Größere Industrieansiedlungen beschränken sich auf sog. Freihandelszonen, in denen vor allem Billigtextilien für den Export hergestellt werden. San Marcos ist wie viele andere Städte des Departements für zahlreiche kleine Handwerksfirmen bekannt, die u.a. Möbel, Gebrauchsgegenstände und künstlerische Produkte herstellen. Daneben gibt es noch mehrere Meisterbetriebe, in denen man sich Schuhe oder Kleidungsstücke auf den Leib schneidern lassen kann.


Gesundheitswesen

Im Stadtkern von San Marcos gibt es ein Gesundheitszentrum, in dem sieben Ärzte und zwei Zahnärzte eine kostenlose ambulante Diagnostik anbieten (Arzneimittel müssen bezahlt werden), sowie zehn private Arztpraxen. Das Gesundheitszentrum ist auch für die Organisation von Impfkampagnen, die Ungezieferbekämpfung, die allgemeine Hygiene in der Stadt, die Betreuung der Schulen usw. verantwortlich.

Das nächste Krankenhaus befindet sich im 5 km entfernten Jinotepe. In vier Dörfern der ländlichen Zone von San Marcos gibt es Gesundheitsposten, in denen die Bevölkerung an den Wochentagen medizinische Versorgung findet. In den Dörfern Dulce nombre und San Pedro de los Molina gibt es seit zwei Jahren eine Krankenkasse der Gegenseitigen Hilfe (Mutua).

Sport

In einem Land, das sich hauptsächlich für Baseball begeistert, ist es nennenswert, dass die städtische Fußballmannschaft stets auf den vorderen Plätzen der nationalen Liga zu finden ist.




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