Blick vom Löbdergraben Richtung Holzmarkt. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 07.01.2016

Ausstellungsstücke gesucht!

Das Stadtmuseum Jena und der an der Projektvorbereitung beteiligte Bereich Volkskunde/Kulturgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, suchen Objekte und Geschichten rund um das Thema "Eigenbau in der DDR".

Kontakt

JenaKultur
Teresa Thieme
Markt 7
07743 Jena

Tel. 03641 49-8262
teresa.thieme@jena.de


Foto: Stadtmuseum Jena
Interessiert ist das Stadtmuseum vor allem an selbstgefertigten Exponaten und deren Entstehungsgeschichten, um die Gründe und Umstände der Anfertigung als auch den Schaffensprozess selbst zu verdeutlichen. Die gesuchten Gegenstände können beispielsweise aus den Bereichen Hausbau, Haushaltseinrichtung/Mobiliar, Hobby, Technik, Kunstgewerbe oder Kleidung stammen, aber gern auch Erfindungen oder Kuriositäten sein. Die persönlichen Geschichten zu den Objekten sollen – verbunden mit den Originalexponaten – in einzelnen Fällen als Hörinterview in der Ausstellung präsentiert werden.
Vielleicht findet sich in ihrer Schrankwand, auf dem Dachboden oder im Keller noch ein Gegenstand "Marke Eigenbau", der beispielhaft für den Erfindungsgeist und das Improvisationstalent in der DDR steht? Dann melden Sie sich bitte, am besten per Mail, bei Teresa Thieme, der Kuratorin der Ausstellung: per E-Mail: Teresa.thieme@jena.de, per Tel. 03641 49-8256

Zur Ausstellung

Man muss sich nur zu helfen wissen. Selbermachen in der DDR
Eine Ausstellung im Stadtmuseum Jena | 10.06. - 16.10.2016

Die Ausstellung "Man muss sich nur zu helfen wissen. Selbermachen in der DDR" präsentiert an ausgewählten Beispielen den Erfindergeist und das Improvisationstalent der ehemaligen DDR-Bürger im täglichen Leben. Denn statt allseitiger Befriedigung der Bedürfnisse herrschte in vielen Bereichen die Mangelwirtschaft vor. Deshalb gab es fast nichts, was nicht erfunden oder wenigstens nachempfunden wurde, um den Mangel zu beheben. Die Intentionen der ostdeutschen Do-it-yourself-Kultur, die weit über die Behebung des allgegenwärtigen Mangels hinausgingen, werden in der Ausstellung hinterfragt. So waren Kreativität und Selbstbestätigung durch erfolgreiches Schaffen und Reparieren vor allem in der DDR unabdingbar für ein Stück Unabhängigkeit vom Dienstleistungsgewerbe oder dem Handwerk. Die Triebfeder des Heimwerkens war nicht allein die finanzielle Ersparnis oder das Herstellen nützlicher Objekte – einen wichtigen Aspekt bildete die Arbeit selbst. Da sich in der Herstellung und im Endprodukt das Individuum widerspiegelt, reflektieren die Ausstellungsstücke in ihren politischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen nicht nur einen Bereich der Zeitgeschichte, sondern geben zudem Auskunft über das alltägliche Leben, aber auch über die Wünsche und Träume der Menschen.



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