Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 03.12.2009

Stadtfeste und Standgebühren

Finanzdezernent meldet sich zu Wort

Kontakt

Pressesprecherin
Barbara  Glasser
PF 100 338, 07703 Jena
Am Anger 15
07743 Jena

Tel. 03641 49-2004
Mobil 0162 2663015
Fax 03641 49-2020
presse@jena.de
weitere Kontaktdetails plusweniger Kontaktdetails minus


Zur öffentlichen Debatte über die Erhöhung von Standgebühren bei den Stadtfesten meldet sich Finanzdezernent Frank Jauch (SPD) zu Wort: „Für die aktuellen öffentlichen Äußerungen einiger Stadträte und Händler habe ich kein Verständnis. Festzustellen ist, dass lediglich die bisherigen Gebühren für Imbissstände und Stände mit Ausschank von
Alkoholika bei den Stadtfesten deutlich angehoben werden sollen. Dies ist berechtigt, weil in diesem Segment in wenigen Wochen erhebliche Gewinne erzielt werden“, sagt der Finanzdezernent. Und weiter: „Weil die Kosten der Organisation und Ausgestaltung von Stadtfesten derzeit mit erheblichen Beiträgen aus dem Haushalt subventioniert werden, ist die Einführung angemessener Standgebühren schon haushaltsrechtlich geboten. Es kann nicht sein, dass Gewinne mit Steuermitteln subventioniert werden.“
Jauch regt an, zukünftig attraktive Standplätze insbesondere zum Weihnachtsmarkt an gemeinnützige, in Jena aktive Organisationen wie das Saale-Betreuungswerk, das DRK, die ÜAG oder andere vergeben werden. Er sei sich sicher, dass diese Einrichtungen bereit wären, die vorgesehenen Standgebühren zu zahlen, um für ihre Aufgaben zusätzliche
Einnahmen zu erzielen.
Ergebnisse: 0
Meinten Sie: