Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 11.02.2010

Erstes Gespräch zwischen Kultusminister und Bürgermeister

Zweisprachiges Gymnasium und Kommunalisierung von Schulen waren die Themen

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Ein zweisprachiges Gymnasium in Jena und die Kommunalisierung von Schulen waren die beiden Themen eines Gesprächs zwischen Kultusminister Christoph Matschie und Jenas Bürgermeister Frank Schenker am Donnerstag, 11. Februar, in Jena. „Wir wollen gemeinsam ein Konzept entwickeln, um den fremdsprachigen Unterricht in Jena zu stärken“, sagte Christoph Matschie. In Jena gebe es Bedarf für solche Angebote. Zum einen arbeiten in Jena ausländische Fachkräfte, die ihre Kinder in der Muttersprache unterrichtet haben möchten. Zum anderen gebe es natürlich auch deutsche Eltern, die fremdsprachigen Unterricht für ihre Kinder wünschen, damit sie später international aktionsfähig werden. Ein solches Angebot, wie es für das Angergymnasium geplant ist, sei wichtig für Jena, so der Minister, er unterstütze das Anliegen. Bürgermeister Frank Schenker fügte hinzu: „Das größte Problem wird sein, die geeigneten Fachkräfte zu finden. Es ist nicht so leicht, einen beispielsweise französisch sprechenden Biologielehrer auszumachen.“
Christoph Matschie will auch das Anliegen unterstützen, das Jena mit einer Kommunalisierung von Schulen verfolgt. Gemeinsam mit der Stadt werde sein Ministerium eine Arbeitsgruppe bilden, die die Schritte ausloten solle. Manches sei rechtlich etwas kompliziert. Und möglicherweise werde man auch zu völlig neuen Überlegungen und damit auch Entscheidungen kommen. Oberstes Ziel sei die größere Eigenständigkeit der einzelnen Schule. „Die Stadt Jena hat sich in den vergangenen Jahren sehr um ihre Bildungslandschaft gekümmert, wir werden sie dabei unterstützen“, sagte der Minister.
Frank Schenker versicherte, er könne mit den Ergebnissen dieses ersten Gespräches sehr gut leben, ein weiteres werde in naher Zukunft vereinbart.
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