Viele Besucher beim Infotag Wiedereinstieg

11.03.2010

27 Informationsstände und Sonderangebote der Geschäfte der Goethe-Galerie für Frauen, die zurück in den Beruf wollen

Die Volkshochschule präsentierte ihre Angebote: Wirtschaftsminister  Matthias Machnig und Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter besuchten auch den Stand der VHS. Die Volkshochschule präsentierte ihre Angebote: Wirtschaftsminister Matthias Machnig und Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter besuchten auch den Stand der VHS (Foto: Glasser) Chancen für den Wiedereinstieg in den Beruf aufzuzeigen, das war Anliegen des zweiten Jenaer Infotages am Donnerstag, 11. März. An 27 Ständen, vom Internationalen Bund bis zur IHK, wurde den Besucherinnen gezeigt, welche Möglichkeiten es für ein Zurück in den Beruf gibt nach einer Pause wegen des Familiennachwuchses oder wegen Arbeitslosigkeit. Neben den Ständen beteiligten sich Geschäfte der Goethe-Galerie mit besonderen Angeboten wie Make-up- oder Typ-Beratung an dem Infotag für den Wiedereinstieg in den Beruf. Der Standort Goethe-Galerie erwies sich als Glücksgriff. Schon im vergangenen Jahr im Volksbad waren die Veranstalter sehr zufrieden mit der Resonanz. „Dieses Mal waren die Stände noch besser besucht. In der Goethe-Galerie gab es keine Hemmschwellen, zu uns zu kommen“, sagte Stefanie Frommann vom Bündnis für Familie. Sowohl die Informationsstände wie auch die Vorträge seien gut besucht worden. Besonders viele Interessenten hätten die Stände von Jenarbeit, der Agentur für Arbeit und der Überbetrieblichen Ausbildungsgesellschaft besucht.
Zum Auftakt des Informationstages war Wirtschaftsminister Matthias Machnig aus Erfurt gekommen. „Frauen Mut zu machen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, das ist ein wichtiges Anliegen eines solchen Tages“, sagte der Minister. Er bezeichnete den Informationstag zum Wiedereinstieg als eine ganz besondere Initiative. Denn kein Land könne es sich leisten, auf qualifizierte Fachkräfte zu verzichten. Frauen müssten noch stärker an Karrierechancen beteiligt sein, sagte Machnig.
Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter lobte das Netzwerk und die Zusammenarbeit der einzelnen Partner im Bündnis für Familie, die solche Informationstage erst möglich machen. Hoch qualifizierte Frauen seien ein wichtiges Potenzial. Die Stadt schaffe das nötige Umfeld, sagte der OB und verwies auf eine Betreuungsquote von 53 Prozent bei den unter dreijährigen Kindern. Und das Familienbündnis mit seinen 50 Partnern helfe den Frauen, nach längerer Berufspause Wege für den Wiedereinstieg in den Beruf zu finden.

 

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