Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 15.10.2010

Kein Ernstfall bei Schott

Feuerwehren aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis übten gemeinsamen Einsatz

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Großalarm am Freitagabend, 15. Oktober, auf dem Schott-Werksgelände. Was laut und gefährlich klang, war eine Gefahrengut-Übung der Gefahrenzüge der Feuerwehr Jena und des Saale-Holzland-Kreises.
Simuliert wurde eine Verpuffung, die sich bei Umfüllarbeiten von einem Tankfahrzeug in 200-Liter-Tanks auf dem Gelände der Firma ereignete. Durch die Verpuffung wurden laut Szenario drei Personen verletzt. Außerdem trat eine giftige Substanz aus dem Fahrzeug aus.
Die beteiligten Einheiten hatten die verletzten Personen zu retten, den aufgerissenen Fahrzeugtank abzudichten und den giftigen Stoff aus den leck geschlagenen Fässern aufzufangen.

Insgesamt nahmen 68 Einsatzkräfte an der Übung teil, von der Berufsfeuerwehr, von den Freiwilligen Feuerwehren aus Jena-Mitte und Winzerla, aus Camburg, Kahla und Dorndorf-Steudnitz sowie von Rettungsdienst und Arbeitersamariterbund.

Eine Übung in dieser Form fand erstmalig statt, sie ist eine Vorstufe für den Aufbau eines gemeinsamen Gefahrgutzuges.
Ziel dieser Übung waren Training und die Optimierung gemeinsamer Handlungsabläufe. Angestrebt wird damit die Beherrschung derartiger Schadenslagen insbesondere auf gemeinsamen Verkehrswegen (z.B. Autobahn, Schienenwege).
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