Winterliches Jena mit Saale. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 01.11.2010

Jenaer Sportnachrichten vom Wochenende

FC Carl Zeiss Jena spielt auswärts 1:1, Niederlagen für die Basketballspitzenmannschaften, Mike Hammers als 12. beste Thüringerin beim 6. Fair-Resort-Cup

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Fußball
Jena wollte in Unterhaching mindestens einen Punkt holen und das ist der Mannschaft von Trainer Wolfgang Frank auch gelungen. Dabei fing alles wieder sehr desolat an, denn nach 22 Minuten lag der FC Carl Zeiss Jena schon 1:0 im Rückstand. Jena konnte im Spiel keine Akzente setzen, war in der ersten Halbzeit chancenlos, was Wolfgang Frank zu relativ frühen Auswechslungen von Marco Riemer und Sören Eismann veranlasste. Nach der Halbzeitpause lief es kaum besser, Smeekes war wirkungslos und so bekam Christian Reimann seine Chance, die er nach Flanke von Tobias Kurbjuweit in der 85. Minute per Kopfball zum glücklichen 1:1 für seinen Verein erfolgreich nutzte.
Nach viel versprechendem Start und dem 1:0 in der 10.Minute durch Susann Utes hofften die Frauenfußballerinnen des FF USV Jena und ihre Fans nach den hohen Niederlagen der letzten Begegnungen auf ein versöhnliches Spiel mit positivem Ausgang. Diese Hoffnung wurde jedoch schon in der ersten Halbzeit nach Toren der Ex-Jenaerin Yvonne Hartmann (28.), Martina Müller (36.) und Anna-Kaisa Rantanen (42.) zu Nichte gemacht.
Obwohl sich die USV-Damen immer wieder aufbäumten, blieben sie in der Offensive einfach zu wirkungslos und mussten in der 78. Minute sogar noch das 1:4 durch Martina Moser hinnehmen. Deutlich geworden ist die derzeitige Unersetzbarkeit der drei fehlenden Afrikanerinnen als wichtige Impulsgeber im Jenaer Team.

Basketball
Ein sehr schwaches und unschönes Spiel lieferten am Sonntag die beiden Kontrahenten Science City Jena und der USC Freiburg in der Jenaer Werner-Seelnbinder-Halle ab, wobei Freiburg am Ende mit 73:69 die Nase vorn behielt. Den Jenaern mangelte es vor allem an Energie und Konzentration. Zu viele unnötige Ballverluste, zu wenig Rotation und freies Anbieten im Angriff sowie halbherzige Verteidigung führten am Ende zu einer unnötigen Niederlage gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner.
Viel schwerer hatten es dagegen die Jena-Caputs bei den Mainhatten Skywheelers in Frankfurt, die mit fünf Nationalspielern aufwarteten. Trotzdem setzten die Jenaer Spieler die Vorgaben ihres Trainers Lars Christink bis zur Halbzeitpause recht gut um, kamen zu Beginn des dritten Viertels sogar auf 29:31 heran, ehe der Faden im Spiel der Saalestädter riss. Am Ende gewannen die Gastgeber trotz großem Kampf der Caputs jedoch klar mit 74:50.
Die Burgaupark Ladybaskets mussten zu Hause gegen den Tabellenführer OKE Panthers aus Osnabrück antreten. Sie begannen sehr motiviert und gewannen das erste Viertel mit 19:12, doch dann zogen die Gäste davon, machten in den nächsten beiden Vierteln klar das Spiel und ließen sich auch im letzten Viertel trotz Aufbäumen der Jenaerinnen das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Endstand 52:66.

Fechten
118 Fechterinnen aus 5 Nationen, darunter sechs Teilnehmerinnen vom gastgebenden Fechtsportclub Jena, kämpften am Wochenende um gute Platzierungen beim 15. Internationalen Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes im Damenflorett der A-Jugend und natürlich um den begehrten Pokal des 6. Fair Resort Cups. Eine kleine Sensation schaffte die junge Maike Hammers vom FSC Jena mit dem Erreichen der Runde der besten 16 Teilnehmerinnen und einem tollen 12. Platz. Das war eine unerwartete positive Überraschung und Lohn der hervorragenden Arbeit, die im Jenaer Verein geleistet wird. Überraschend auch das Ausscheiden der mitfavorisierten Linda Hajdu aus Ungarn in der Runde der letzten acht Kämpferinnen, die beim 5. Fair-Cup noch als strahlende Siegerin das Fahrrad als Hauptpreis mit nach Hause nehmen durfte. Den Endkampf am Sonntag bestritten die beiden Tauberbischofsheimerinnen Leandra Behr und Tamina Knauer. Letztere entschied mit ihrer Erfahrung und vielseitigeren Aktionen das Duell gegen die zwei Jahre jüngere Teamkollegin für sich.


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