Winterliches Jena mit Saale. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 08.11.2010

Runder Tisch für Studentisches Wohnen

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Eine Etage im Wohnheim des Internationalen Bundes (IB) könnte für ein Jahr von Studenten bewohnt werden. Im Bestand der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss finden sich einzelne Wohnungen, die kurzfristig an Studenten gehen könnten. Das Studentenwerk wird im nächsten Jahr 200 zusätzliche Plätze in Wohnheimen in Lobeda-West anbieten, eventuell weitere 150 Plätze am Spitzweidenweg. Zudem wird es baldmöglichst eine gemeinsame Internetplattform von Studentenwerk und Jenaer Wohnungsunternehmen geben. Dies sind die Ergebnisse des ersten Treffens des „Runden Tisches für studentisches Wohnen“, zu dem Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter für Montag, 8. November,eingeladen hatte.
Die Situation ist etwas kompliziert. Sowohl bei den Studentenräten wie auch beim Studentenwerk liegen Anfragen von Studenten vor, die nach Wohnraum suchen. Genaue Zahlen aber hat niemand. Das wiederum verunsichert die Wohnungsunternehmen: Lohnt es, in den Jenaer Wohnungsmarkt fürs studentische Wohnen zu investieren?

Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder, Prorektor für Lehre an der Friedrich-Schiller-Universität, versicherte, dass man mit zunehmenden Abiturientenzahlen rechnen müsse. Und wegen der Veränderungen bei der Bundeswehr sei auch mit mehr Studenten zu rechnen. Dazu komme, dass der Anteil der Studenten aus dem Westen Deutschlands gestiegen sei, speziell für die Studenten aus anderen Regionen müsse Wohnraum zu finden sein.
Die Teilnehmer des von Bürgermeister Frank Schenker geleiteten Runden Tisches waren sich einig darüber, dass speziell „Erste Hilfe“ geleistet werden muss für Studienanfänger. Nach einigen Monaten bewege sich dann ein „Ruckelprozess“ von allein. „In jeder zehnten Wohnung von Jena gibt es einen Umzug pro Jahr“, sagte Thomas Buckreus von der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss.
Neben Wohnungsgesellschaften waren auch Vertreter von Universität und Fachhochschule sowie von den Studentenvertretungen der Einladung gefolgt. „Es muss ein Kommunikationsknotenpunkt geschaffen werden“, sagte Bürgermeister Frank Schenker. Die Stadt werde jede Vernetzung in Sachen studentisches Wohnen unterstützen. Deshalb sollte der Runde Tisch in seiner nächsten Sitzung die Frage „Erstversorgung der Studenten“ wieder aufgreifen. Mittel- und langfristig sei es wichtig, dass die Studenten in Jena nicht nur gut studieren, sondern auch gut wohnen können.
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