Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 12.11.2010

Neue Drogenbeauftragte bei der Stadtverwaltung

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Eine jährliche Berichterstattung zur Situation im ambulanten Suchthilfesystem und ein Konzept für die Prävention im Bereich der Suchthilfe, das sind die beiden Ziele, die sich Anja Hartung als erstes für ihre Arbeit gesetzt hat. Die 27-jährige Diplomsozialpädagogin ist seit Anfang September Sucht- und Drogenbeauftragte der Stadt Jena. Das Spektrum ihrer Arbeit reicht von der Koordinierung im ambulanten Suchthilfesystem bis hin zur Prävention im Suchtbereich. Zudem ist sie zuständig für die ambulante psychiatrische Versorgung und für die so genannte Krisenintervention im sozialpsychiatrischen Dienst.
Anja Hartung stammt aus Altenburg, hat an der Fachhochschule Jena Soziale Arbeit studiert und kann auf Berufserfahrung in der Suchtberatung und als Sozialarbeiterin verweisen.
Zur Situation in Jena kann sie bereits so viel sagen: „Die Suchtberatungsstellen haben alle Hände voll zu tun.“ Es gebe etwa 130 Klienten bei den Illegalen Drogen, mehr als 500 Abhängige von Alkohol, Medikamenten oder Drogen seien im Vorjahr beraten, betreut und behandelt worden. In Jena arbeite gut ausgebildetes Personal in den Beratungsstellen, zudem gebe es einen erfolgreichen Mix aus professionellen Helfern und Selbsthilfegruppen.E
Derzeit ist Anja Hartung bei der Bedarfsermittlung in Sachen Sucht und Drogen. Sie überprüft, welche Angebote es bereits gibt und welche neu geschaffen werden sollten.
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