Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 16.12.2010

Stadtwerke Energie Jena-Pößneck erhalten Konzession für Strom- und Gasnetz in Jena

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Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck und die Stadt Jena bleiben auch für die nächsten 20 Jahre Partner auf dem Gebiet der Strom- und Gasversorgung. Der Jenaer Stadtrat hat am 24. November 2010 einstimmig beschlossen, einen Konzessionsvertrag mit den Stadtwerken Energie über die Betreibung des Strom- und Gasnetzes im gesamten Stadtgebiet zu schließen. Dazu gehören jetzt auch die eingemeindeten Orte Drackendorf, Kunitz, Laasan, Maua, Leutra, Isserstedt, Cospeda, Münchenroda, Jenaprießnitz, Wogau und Krippendorf. Die beschlossene Vergabe wurde heute von Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter und den Geschäftsführern der Stadtwerke Energie, Martin Fürböck und Thomas Zaremba, offiziell besiegelt und der Vertrag unterzeichnet.

Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter sieht klare Gründe für das eindeutige Votum des Stadtrates: „Wir setzen auch weiterhin auf einen erfahrenen, zuverlässigen und leistungsfähigen Partner, der die Bürger von Jena durch einen preisgünstigen, effizienten und umweltverträglichen Betrieb seiner Netze sicher mit Strom und Gas versorgt. Und auch der Standort spielt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Bei Fragen oder Problemen gibt es zu unseren Stadtwerken kurze Wege und persönliche Ansprechpartner, die bei Bedarf schnell vor Ort sind.“ Nicht zuletzt biete die Beteiligung der Stadt Jena an den Stadtwerken Energie viele Ansätze, die den Bürgern direkt zu Gute kommen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zaremba sagte: „Wir freuen uns, dass wir den Jenaer Stadtrat geschlossen durch unsere gute Arbeit in den vergangenen Jahren, durch unsere regionale Nähe, unsere Leistung und Kompetenz überzeugen konnten. Wir werden alles tun, um den Erwartungen der Stadt und ihrer Bürger, unserer Kunden, gerecht zu werden.“ Auch Geschäftsführer Martin Fürböck wertete die Entscheidung der Stadt Jena als Vertrauensbeweis in ihre Stadtwerke Energie.

Hintergrund des Vertrages: Die Versorgungsleitungen für Strom und Gas liegen in öffentlichen Wegen und Straßen. Die Stadt als Eigentümer dieser Wege räumt den Stadtwerken Energie das Recht ein, sie zu nutzen, um ihr Netz zu betreiben. Im Gegenzug zahlen die Stadtwerke Energie eine Konzessionsabgabe. Bereits 1991, kurz nach Gründung der Jenaer Stadtwerke, hatten Stadt und Stadtwerke einen solchen Vertrag mit 20 Jahren Laufzeit abgeschlossen. Dieser Vertrag war nun ausgelaufen, so dass die Stadt die Neuvergabe der Konzession inklusive aller Eingemeindungen, die bislang Verträge mit anderen Partnern hatten, öffentlich ausgeschrieben hatte. Die Stadtwerke Energie bewarben sich erneut und werden nun das Jenaer Strom- und Erdgasnetz bis 2031 warten, instand halten und bei Bedarf erneuern.

Seit ihrer Gründung 1991 investierten die Stadtwerke Energie insgesamt 131 Millionen Euro in die Strom-, Gas- und Fernwärmenetze sowie die entsprechenden Anlagen in Jena und der Region. Dafür baute der Energieversorger neue Netze und Anlagen und hielt die bestehende Infrastruktur instand. Allein 2010 flossen rund 2,8 Millionen Euro in den Strombereich und etwa 1,1 Millionen Euro in die Gassparte. Beim Betrieb ihrer Netze können die Stadtwerke Energie auf mehr als 17 Jahre Erfahrung zurückblicken. Durch gezielte Investitionen und schnelles Eingreifen, beispielsweise bei Stromausfällen, erzielen die Stadtwerke Energie im bundesweiten Störungsvergleich beachtliche Ergebnisse: Das Unternehmen liegt mit durchschnittlich nur rund 8 Minuten Stromausfall-Wahrscheinlichkeit im Jahr deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 18 Minuten.

Das sind Gründe, die inzwischen auch andere Gemeinden überzeugt haben, die Stadtwerke Energie als Partner zu wählen. So haben sich die Stadt- bzw. Gemeinderäte in Pößneck, Lehesten, Hainichen, Tautenburg und Altenberga für die Jenaer Stadtwerke als Betreiber der örtlichen Gas- bzw. Stromnetze entschieden und lösen damit die bisherigen Partner ab.
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