Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 15.03.2011

Mehr Ökostrom für die Kommunen!

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Mehr Ökostrom für die Städte, runter mit dem Bezug von Atomstrom! Dazu fordert der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter seine Amtskolleginnen und Kollegen auf. „Wir sollten gemeinsam als Städte den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen für öffentliche Gebäude und Belange deutlich erhöhen“, sagte er. Natürlich sei Ökostrom teurer als der Strom aus Atomkraftwerken. Für die Kommunen sei es deshalb schwer finanzierbar, komplett auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen umzustellen. „Aber auch kleine Schritte in der Umstellung auf Ökostrom führen in die richtige Richtung“, so Dr. Albrecht Schröter.
In der Stadt Jena beziehen alle städtischen Gebäude bereits seit dem Jahr 2010 zu 100 Prozent Ökostrom, dazu der gesamte Nahverkehr, die Bäder und die komplette Straßenbeleuchtung. Andere Städte sollten jetzt nachziehen. Denn angesichts der Atomkrise in Japan und der Co2-Emmissionen aus dem Verbrauch von Elektroenergie ist es höchste Zeit umzudenken. Die Atomkrise in Japan führt dies erschreckend deutlich vor Augen.
„Nachhaltigkeit heißt für mich: Je mehr Ökostrom angefordert wird, umso mehr wird die Erzeugung von Ökostrom gefördert. Je mehr Ökostrom wir haben, um so eher können Atomkraftwerke abgeschaltet werden“, erläuterte der Jenaer OB.
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