Winterliches Jena mit Saale. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 07.04.2011

Mehr Wohnen, mehr Grün, mehr Kleinteiligkeit

Anregungen und Hinweise von Bürgern sind in die Planungen für den Eichplatz eingeflossen

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Der Wohnanteil bei der Bebauung des Eichplatzes sollte auf 20 Prozent angehoben, das Baufeld zwischen Kollegiengasse und Leutrastraße etwa durch Gasse oder Durchwegung teilbar gestaltet werden. Zudem könnten Innenhöfe entstehen und die Zahl der Bäume auf dem Eichplatz erhöht werden.
Zu diesen Empfehlungen kommt die Stadtverwaltung nach Auswertung, Prüfung und Diskussion der Anregungen und Hinweise, die während der Zeit der Auslegung der Planungsunterlagen für die Eichplatzbebauung eingegangen sind. Der Planentwurf hat zwei Monate öffentlich ausgelegen, wurde auf öffentlichen Foren vorgestellt und diskutiert. Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Institutionen haben Hinweise beigesteuert. Diese Inhalte wurden durch die Stadtverwaltung, fachlich begleitet durch das Büro Quaas Architekten Stadtplaner aus Weimar, zum so genannten Abwägungsbeschluss aufbereitet. Abwägung bedeutet, der Planung geltende Anregungen und Hinweise abzuwägen, um eine Übereinstimmung von öffentlichen Interessen und privaten Belangen zu erzielen. Nun wirken der Baukunstbeirat, die Werkausschüsse der städtischen Eigenbetriebe Kommunale Immobilien und Kommunalservice, der Ortsteilrat Zentrum und schließlich der Stadtentwicklungsausschuss mit, um den Beschluss des Stadtrates vorzubereiten. Die Vorlage soll dem Stadtrat im Mai vorliegen.
Der Abwägungsbeschluss ebnet den Weg für das Grundstücksausschreibungsverfahren, um Investoren zu gewinnen. Somit könnte der Eichplatz rund ein halbes Jahrhundert nach den Sprenungen eine bauliche Neugestaltung erfahren, die der Mitte einer aufstrebenden thüringischen Stadt angemessen ist. Jena ist auf dem Weg, anstelle der städtebaulichen Ödnis am Eichplatz ihre lebendige Mitte zurückzugewinnen.
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