Winterliches Jena mit Saale. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 12.05.2011

Bauherr werden in der Gemeinschaft

Informationsveranstaltung am 18. Mai im Rathaus

Kontakt

Pressesprecherin
Barbara  Glasser
PF 100 338, 07703 Jena
Am Anger 15
07743 Jena

Tel. 03641 49-2004
Mobil 0162 2663015
Fax 03641 49-2020
presse@jena.de
weitere Kontaktdetails plusweniger Kontaktdetails minus


Nicht jeder Durchschnittsverdiener kann sich ein Einfamilienhäuschen in Jena leisten, die Grundstückspreise sind hoch. Um aber einem Abwandern von Familien ins Umland zu begegnen, will Jena nun neue Wege einschlagen. „Wir wollen Erfahrungen aus Tübingen, Leipzig, Erfurt und Dresden nutzen und den Jenaern das Modell der Baugemeinschaft vorstellen“, sagt Thomas Friedel, der Leiter des Teams Wohnungsbauförderung im Stadtentwicklungsdezernat. Auftakt dafür solle ein Informationsabend am Mittwoch, 18. Mai, 17.30 Uhr im Plenarsaal des Rathauses sein. „Neben Referenten aus anderen Städten, in denen es bereits Erfahrungen mit Baugemeinschaften gibt, haben wir auch den Vertreter einer Baugemeinschaft aus Lipzig eingeladen“, so Friedel.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Interessenlage in Jena zu erkunden. Gebe es Interessenten, werde das Team Wohnungsbauförderung Bauwillige an andere Interessenten vermitteln, Kontakte herstellen, damit sich Baugemeinschaften bilden können.
Baugemeinschaften sind private Zusammenschlüsse von Bürgern, die gemeinsam ein Bauvorhaben umsetzen wollen. Das können mehrgeschossige Häuser ebenso sein wie etwa Reihen- oder Doppelhäuser. Erste Erfahrungen wurden in Jena bereits von einer Bauherrengruppe im Himmelreich gemacht. „Solche Baugemeinschaften schließen sich üblicherweise in Form von gesellschaften bürgerlichen Rechts, in Genossenschaften oder Vereinen zusammen“, sagt Thomas Friedel. Er führt als Beispiel an, dass bei gemeinsamer mehrgeschossiger Bauweise die Grundstückskosten und die Grunderwerbssteuer für den Einzelnen geringer ausfallen sowie Räume und Anlagen gemeinschaftlich genutzt werden können. In Dresden gebe gute Erfahrungen von Baugemeinschaften, die auf Brachen gebaut oder leer stehende Häuser saniert hätten. In Jena werde sich der Fokus allerdings eher auf den Neubau richten. „Und wir wollen versuchen, nich nur Interessenten zu finden, sondern sie zusammenzubringen und in der schwierigen Anfangsphase zu begleiten“, so Friedel. Er hoffe, die Baugemeinschaft könne auch für Jena ein Erfolgsmodell werden.
Termin:
Informationsveranstaltung „Bauen und Wohnen in der Baugemeinschaft“ am Mittwoch, 18. Mai, 17.30 Uhr im Plenarsaal des Rathauses
Ergebnisse: 0
Meinten Sie: