Winterliches Jena mit Saale. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 13.06.2011

Vereinswerbung mal anders

Eisenbahn-Verein hatte zur Ausfahrt eingeladen

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„Mit uns geht es zur Bergbahn“ - das steht auf den Seiten der beiden Triebwagen der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn, die am Samstagmorgen, 11. Juni, am Göschwitzer Bahnhof stoppten. Der Jenaer Eisenbahn-Verein hatte den Oberbürgermeister, Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und ehemalige Eisenbahner zur Ausfahrt nach Lichtenhain eingeladen, um ihnen ein Stück Jenaer Industriegeschichte zu zeigen.
„Ich habe mir die Zeit genommen, um am Beispiel dieses Vereins zu demonstrieren, was es für attraktive Freizeitangebote gerade für junge Leute gibt“, sagte Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter.
Der Jenaer Eisenbahn-Verein war ursprünglich mal ein Treff für Modelleisenbahner. „Wir haben uns aber dann für die eher große Bahn entschieden“, so Manfred Tobaschus, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, der früher auch Eisenbahner war. 1994 bekam der Verein Teile der ehemaligen Schott-Werksbahn übereignet. Ursprünglich hatten die Hobby-Bahner damals vor, auf dem Schottplatz eine Schmalspurbahn zu bauen, ein Vorhaben, das scheiterte, weil noch zu viele Dinge auf dem Schottplatz damals ungeklärt waren. Nachdem aber die Jenaer bei der Jubiläumsfeier zum 70. Geburtstag der Oberweißbacher Bergbahn auf dem Gelände des Lichtenhainer Bahnhofs 1993 die Teile der Werksbahn ausgestellt hatten, bekam der Jenaer Verein dort ein neues Domizil. „Die Jenaer Eisenbahnfreunde haben auf dem Gelände eine 600-Millimeter-Bahn errichtet“, erzählte Manfred Tobaschus nicht ohne Stolz. Auf 500 Metern fährt die Jenaer Waldbahn seit dem Jahr 2003, und das an fast jedem Wochenende. Und am Samstag konnten die Jenaer die Rarität besichtigen.
„Vielleicht können wir mit solchen Aktionen noch mehr Eisenbahnfreunde für unser Hobby gewinnen“, sagte Manfred Tobaschus, denn der Verein sucht dringend neue Mitstreiter.
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