Winterliches Jena mit Saale. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Pressemitteilung vom 29.08.2011

30 offene „Tore“ am Tag des offenen Denkmals

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„Romantik, Realismus, Revolution“ ist das Thema am Tag des offenen Denkmals am 11. September. Jena nimmt bereits zum 19. Mal an diesem europaweit begangenen Tag teil, dessen Idee aus Frankreich stammt. „Wir halten uns nicht streng an das Thema, sondern wollen auch zeigen, was neu entstanden, saniert, restauriert worden ist“, sagt Dr. Petra Zippel von der Unteren Denkmalschutzbehörde. Nicht ohne Stolz nennt sie die Zahl 30 – so viele Denkmale sind an diesem Tag geöffnet oder können besucht werden. Dazu gibt es Führungen, Rundgänge und Ausstellungen. Denn: „Wir haben hier in Jena ein hochinteressiertes Publikum, das auch nach dem Warum für eine Baumaßnahmen fragt“, sagt Dr. Zippel.
In jedem Jahr werden in Jena Objekte aus dem 19. Jahrhundert zum Tag des offenen Denkmals gezeigt. Und zu zeigen gibt’s da viel. Schließlich hat Jena im 19. Jahrhundert einen enormen Schub erlebt, sich vom kleinen Städtchen zu einer Industriestadt entwickelt. „Entsprechend reichen die Denkmale von den Zeugnisse der Schlacht bei Jena und Auerstedt bis hin zur Zeiss-Industriearchitektur“, erläutert Petra Zippel.
In diesem Jahr öffnen mit der Grünen Tanne und dem Haus der Corps Saxonia in der Knebelstraße auch zwei Verbindungshäuser am 11. September ihre Pforten. In der Villa Rosenthal ist ein typischer Villenbau zu bestaunen. Der Ernst-Abbe-Pavillon ist zum ersten Mal nach Jahren der Schließung wegen Vandalismus wieder geöffnet. Ein Zeugnis des späten Klassizismus ist das Teehäuschen im Drackendorfer Park, in dem im vergangenen Jahr die Decke saniert worden ist. Und es gibt auch Führungen an diesem Tag, etwa über den Nordfriedhof und auf den Spuren von Klassik und Romantik.
Insgesamt sind 30 Objekte und Ensembles anzuschauen. „Ich würde unbedingt einen Blick in das Haus zur Rosen empfehlen, die Sanierungsarbeiten dort sind fast abgeschlossen“, sagt Dr. Zippel. Zudem würde sie jedem Interessenten empfehlen, das Brautportal der Stadtkirche zu besuchen und das Ernst-Abbe-Denkmal.
Auftakt für den Tag des offenen Denkmals bilden zwei Vorträge am Samstag, 10. September, ab 14 Uhr im Rathaus am Markt. Dr. Matias Mieth, der Direktor der Städtischen Museen, spricht über den Stadtbildwandel im 19. Jahrhundert. Zudem gibt es einen Vortrag über die statische Ertüchtigung des Pulverturms.
Die komplette Übersicht über die Veranstaltungen ist zu finden auf einem Faltbaltt, das in der Tourist-Information ausliegt oder im Internet unter
http://www.jena.de/fm/41/Faltblatt%20f%FCrs%20Internet.pdf . „Über das Faltblatt hinaus hat auch die Forststernwarte geöffnet. Das wurde erst gemeldet, als das Faltbaltt bereits im Druck war“, sagt Dr. Zippel.
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