Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 02.01.2012

Jena will Stadt der jungen Forscher werden

Die Stadt bewirbt sich unter dem Motto "Jena - Paradies für Schule und Wissenschaft"


 

Die Stadt Jena bewirbt sich unter dem Motto „Jena – Paradies für Schule und Wissenschaft“ zum zweiten Mal um den Titel „Stadt der jungen Forscher“. Vor zwei Jahren ist sie nur knapp gescheitert – ein guter Grund dafür, sich erneut um die von der Körber-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Deutschen Telekom-Stiftung ausgeschriebenen Ehrung zu bewerben. Das Dezernat für Familie und Soziales, Jenakultur, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Imaginata und der Stadtspeicher-Verein haben sich zusammengetan, um die Vorbereitungen gemeinsam zu stemmen. Zu den Partnern zählen die Friedrich-Schiller-Universität, die Fachhochschule Jena oder das Max-Planck-Institut für Biogeochemie sowie viele Forschgungseinrichtungen und Unternehmen, die bereits beteiligt waren an der Stadt der Wissenschaft 2008. Das neue Vorhaben soll an vorhandene Initiativen in Jena anknüpfen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Wissenschaftlern entwickeln. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für wissenschaftliche Fragestellungen und Forschung zu begeistern.
„Es gibt bereits eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Wissenschaft in Jena, aber eher intuitiv und spontan. Mit der Bewerbung sollen nun strukturelle Voraussetzungen für eine systematische Zusammenarbeit geschaffen werden zwischen Schulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen“, sagt Bürgermeister Frank Schenker. Neu bei der neuerlichen Bewerbung sei zudem, dass enger mit den Schulen zusammengearbeitet werde. Lehrer und Schüler seien befragt worden, was sie von verlässlichen Kontakten zu Partnern aus Wissenschaft und Forschung erwarten.
Am 15. Januar ist Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen. Beim Vorausscheid Ende Februar werden die ersten drei Städte ausgewählt, die Aspiranten für den Titel „Stadt der jungen Forscher“. Endgültig entscheiden die drei Stiftungen Ende Juni in Karlsruhe, welche Stadt im kommenden Jahr den Titel verliehen bekommt, der auch mit einem nicht unbeträchtlichen Preisgeld verbunden ist.

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