03.03.2012 - 17.06.2012

Körperkämpfe. Jenaer Sportgeschichte(n)

Die Ausstellung geht Helden und Niederlagen, kulturgeschichtlichen Dimensionen und politischen Vereinnahmungen des Jenaer Sports seit der frühen Neuzeit nach.

(Bild: Stadtmuseum Jena)

 

Die Geschichte Jenas als Sportstadt schillert in vielen Facetten. Schon 1304 wurde in Jena der erste Schützenverein gegründet.  1712 musste sich der bis dahin im Fechtkampf unbesiegte August der Starke Johann Wilhelm Kreussler aus Jena geschlagen geben. 1814 nahm in der Saalestadt das Turnen seinen Anfang, als heimgekehrte Lützower Jäger im Paradies einen Turnplatz errichteten. Die erste Turnhalle an einer Thüringer Volksschule wurde 1859 in Jena ihrer Bestimmung übergeben. 1966 konnte Jena seinen ersten Einzelweltmeister, den Kegler und BSG-Sportler Horst Bräutigam, und seinen ersten Europameister, den Stabhochspringer Wolfgang Nordwig, feiern. Jenaer Leichtathleten wie Renate Stecher, Ruth Fuchs, Marlies Göhr und Heike Drechsler holten für die DDR Olympia-, WM-, und EM-Medaillen in einer Zahl, dass man Jena in den 1970-er und 1980-er Jahren als Weltmetropole der Leichtathletik bezeichnen kann. Petra Felke vom SC Motor Jena hält einen „ewigen Weltrekord“ im Speerwerfen. Ganze Lehrstuhlbereiche der Jenaer Sportwissenschaft waren bis 1990 in die Leistungssportforschung einbezogen. Der VEB Jenapharm war der Hauptproduzent von Dopingsubstanzen in der DDR.

 

 

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