Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 18.06.2012

Gedenken zum 17. Juni

Bürgermeister Frank Schenker erinnerte an die Opfer des Volksaufstandes vor 59 Jahren

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„Es ist wichtig, dass wir uns erinnern“, sagte Bürgermeister Frank Schenker an der Tafel, die am Sparkassengebäude an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 erinnert. Bundestagsmitglied Dr. Peter Röhlinger, Mitglieder des Stadtrates und interessierte Bürger waren gekommen, um gemeinsam Blumen niederzulegen und der Opfer des 17. Juni zu gedenken.
Schenker erinnerte daran, dass damals die Erhöhung der Arbeitsnormen das Fass zum Überlaufen gebracht hatten. Die Jenaer protestierten zu Tausenden auf den Straßen. Die Büros von SED-Kreisleitung, der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft wurden gestürmt ebenso wie die Stasi-Zentrale in der Humboldtstraße und das Untersuchungsgefängnis am Steiger. Doch der Aufstand wurde niedergeschlagen.
Der damals 26-jährige Alfred Diener – eine Straße erinnert heute an ihn – wurde als angeblicher Rädelsführer standrechtlich erschossen.
„Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich“, sagte Frank Schenker. Es solle jedem bewusst sein, dass Freiheit notfalls auch verteidigt werden müsse.
Zu Ehren der Opfer des 17. Juni 1953 hielten alle, die zur Gedenktafel gekommen waren, eine Minute inne.

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