Blick auf den Holzmarkt, Löbdergraben. Quelle: Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 12.07.2012

Vertrag über den Bau der Mehrzweck-Sporthalle unterzeichnet

Stadt schießt 1,5 Millionen für den Bau und 1,5 Millionen Euro für die Betreibungskosten zu

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Der Vertrag ist unterzeichnet. Noch in diesem Jahr wird mit dem Bau der Mehrzwecksporthalle in Burgau begonnen. Bis Ende des kommenden Jahres soll die Halle fertiggestellt sein. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter und Lars Eberlein, Geschäftsführer der Jenarena GmbH, haben am Donnerstag, 12. Juli, ihre Unterschriften unter die Verinbarung gesetzt, nach der sich die Stadt verpflichtet 1,5 Millionen Euro zu den Baukosten zuzuschießen. Zudem zahlt die Stadt über einen Zeitraum von zehn Jahren ratenweise weitere 1,5 Millionen Euro und erwirbt dafür Nutzungsrechte über 1200 Stunden pro Jahr für den Schul- und Vereinssport.
Seit Jahren ist eine Halle in der Diskussion, die den Basketballern eine Heimstadt bieten und darüber hinaus Platz für Messen, Kongresse und Konzerte bieten soll. Der Jenzigweg, Lobeda und weitere Orte waren im Gespräch. Viele Ideen scheiterten aus den unterschiedlichsten Gründen. Nun endlich ist das Thema in „trockenen Tüchern“. Und für insgesamt 5,5 Millionen Euro entsteht eine multifunktionale Halle in der Nähe des Burgauparks.
„Dieser Vertrag über den Naubau der Sporthalle ist ein großer Fortschritt auf einem wichtigen Feld, der der Sportstadt Jena gut tun wird“, sagte Albrecht Schröter. Als ein „historisches Ereignis“ für den Jenaer Basketballsport bezeichnete Lars Eberlein den Startpunkt für den Neubau. „Wir wollen die Halle bereits im September oder Oktober des nächsten Jahres eröffnen“, nannte er das sportlich ambitionierte Ziel. Die sportliche Nutzung der Halle werde überwiegen. Denn die Jenarena GmbH werde versuchen, alle Jenaer Basketball-Mannschaften in der neuen Halle unterzubringen. Damit würden andere Sporthallen entlastet. Aber die Halle sei durchaus so angelegt, dass in nur wenigen Stunden aus der Sport- eine Konzert- oder Messehalle werden könne.
Die Halle wird 55 mal 72 Meter groß, 17,50 Meter hoch und Platz bieten für 3500 Zuschauer.

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