Forschung und Studium in Jena

Jena -Stadt der Wissenschaft 2008

Jena -Stadt der Wissenschaft 2008

Die Stadt Jena wurde in einem spannenden Wettbewerb vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als "Stadt der Wissenschaft 2008" ausgezeichnet. Zeitgleich zum Jahr der Wissenschaft feierte die Jenaer Universität im Jahr 2008 ihr 450-jähriges Jubiläum.
Universtätscampus im Stadtzentrum

450 Jahre Universitätstradition

Seit Gründung der Hohen Schule 1548 ist Jena eine Stadt der Studenten. Waren es 1989 noch weniger als 5.000, sind die rund 20.000 Studenten der Universität und die knapp 5.000 Studenten der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena im heutigen Stadtbild nicht zu übersehen. Doch nicht nur studentische Traditionen sind das ausschlaggebende Entscheidungskriterium für ein Studium in Jena. Vielmehr werden sowohl exzellente forschungs- als auch praxisbezogene Studiengänge in Jena geschätzt.
Student an einem optischen Gerät

Erfolgreiche Netzwerke

Seit der Universitätsgründung existiert in Jena ein enges Netzwerk zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dieses Erfolgsrezept machte die Universität Jena bereits um 1800 zu einer der größten und interessantesten Universitäten Deutschlands. Weil hier Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Schiller "helle Köpfe" anzogen. Eine zweite Hochzeit erlebte die Universität in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals legten Ernst Abbe, Otto Schott und Carl Zeiß den Grundstein für den heute weltweit bekannten Industriestandort Jena und schafften etwas, was man "Public-Private-Partnership" nennt. Denn die erfolgreichen Unternehmer vergaßen nie ihre Wurzeln und förderten die Wissenschaft in Jena intensiv. Mit dem Wirken dieses Trios begann die erfolgreiche Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft, die heute für Jena so charakteristisch ist.

Das eng geknüpfte Forschungsnetzwerk und vielzählige interdisziplinäre Projekte zählen zu den Geheimnissen, die zur Renaissance der Stadt an der Saale beitragen. Dazu kommen sprichwörtlich "kurze Wege" sowie die Anbindung der Bildungsinstitute an Forschung und Wirtschaft. Die zahlreichen Firmen und wissenschaftlichen Institute, die sich seit 1990 angesiedelt haben, pflegen intensive Kontakte zur Universität und zur 1991 gegründeten Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena. Existenzgründungen werden durch beide Hochschulen ebenso gefördert wie der wissenschaftliche Kontakt untereinander.
Studentin arbeitet mit Technik

Vorbereitet auf die Zukunft

Jenas Hochschulen sind auf die Zukunft sehr gut vorbereitet. Dazu gehören nicht nur neue oder erneuerte Gebäude, ein gutes Forschungsumfeld und Lehrklima. Dazu zählt auch ihre Förderung von Internationalität und die Familienfreundlichkeit. Denn nur so können sich die Leistungen entfalten, die die Hochschulen von den Studenten erwarten. Wir wollen "Kluge Köpfe" nach Jena holen und ihre Entfaltung stärken.

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Studentin am Bücherregal
Weitere Informationen
Wirtschaft und Technologie in Jena
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Links zum Thema
www.uni-jena.de
www.fh-jena.de
www.beutenberg.de
450-jähriges Universitäts-Jubiläum
www.aiesec.de
Downloads
Broschüre "Studieren und Forschen in Jena" (deutsch) (1.1 MB)
Broschüre "Studieren und Forschen in Jena" (englisch) (1.2 MB)