19.11.2016 - 12.02.2017

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…“ Adventskalender aus 100 Jahren

Eine Auswahl von Kalendern der umfangreichen Sammlung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Sammlungen zu Berlin.

(Bild: Sammlung des Museums Europäischer Kulturen.)

Gedruckte Adventskalender,

wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung beginnt mit den „Blättern für den Adventsbaum“, einem historischen Vorläufer unserer Adventskalender, und zeigt dann die ersten gedruckten Kalender des Münchener Verlegers Gerhard Lang (1881-1974). Lang gilt als der eigentliche „Vater“ der Adventskalender, denn er brachte zwischen 1908 und 1938 über 30 verschiedene Varianten heraus. In den 1920er Jahren gaben in Deutschland bereits mehrere Verlage Adventskalender heraus. Damals hatten sich die Türchenkalender, die jeden Tag ein neues Bild zum Vorschein brachten, durchgesetzt. Einige europäische Nachbarländer begannen in den 1930er Jahren ebenfalls mit der Herstellung von Adventskalendern. Nach 1945 trugen dann amerikanische Besatzungssoldaten zum Siegeszug der Adventskalender in den USA bei. Die Adventskalenderproduktion orientierte sich nun zunehmend am internationalen Markt. Einen weiteren Aspekt der Ausstellung bilden die in der DDR herausgegebenen Adventskalender. Hier sollte nichts an den christlichen Ursprung des Festes erinnern. Die wenigen Verlage, z.B. der Planet-Verlag Berlin, boten jedoch ein erstaunliches Spektrum gut gestalteter Kalenderentwürfe an.


Die Ausstellung

ist in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen des föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz entstanden.


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