Blick vom Löbdergraben Richtung Holzmarkt. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 02.03.2017

Mediation erzielt gutes Zwischenergebnis

Wichtigste Voraussetzung für Erhalt der Südkurve: Funktionierende Selbstverpflichtung der Fans, sonst Umzug in den Norden

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Die Fans übernehmen mit der Vereinbarung die volle Verantwortung

Die Südkurve kann weiter dem FCC Rückenwind geben
Die Südkurve kann weiter dem FCC Rückenwind geben
© Stadt Jena / Foto: Jens Hauspurg
Beim Mediationstermin zum Thema Südkurve im Jenaer Stadion am heutigen Donnerstag konnte ein wichtiges Zwischenergebnis erzielt werden. Um die Südkurve auch im neuen Stadion für die Heimfans zu erhalten, sind diese bereit, weitgehende Selbstverpflichtungen einzugehen. Unter anderem durch eigene Ordnerkonzepte, eine Schließung des Fanhauses zugunsten eines alternativen Ortes an Spieltagen und angepasste Fanrouten bei Risikospielen soll die Sicherheitslage verbessert werden. Weiterhin soll es einen "Soli-Euro" bei den Eintrittspreisen für die Südkurve geben und die Einnahmen aus dem crowdFANding-Projekt zur Mitfinanzierung baulicher Mehraufwendung eingesetzt werden. Polizei und Stadt Jena als zuständige Ordnungsbehörden sind bereit, den Fans den notwendigen Vertrauensvorschuss einzuräumen.

Gegenseitiges Vertrauen und Einhaltung klarer Regeln im Rahmen der Selbstverpflichtung sind die Grundlagen des Konzeptes. Dazu wird es eine schriftliche Vereinbarung geben, die in den nächsten Wochen unterzeichnet werden soll. Stadt und Verein werden in dieser Vereinbarung ihren Teil zum Gelingen des Projektes ebenfalls festschreiben.


Die Fans übernehmen mit der Vereinbarung die volle Verantwortung für den Erhalt der Südkurve. Werden die Bedingungen nicht eingehalten, greift das vom Mediator als fachlich hervorragend bezeichnete Konzept der Fantrennung, das von der Polizeiinspektion Jena ausgearbeitet wurde. Der endgültige Umzug der Heimfans in die Nordkurve wäre die Konsequenz.


Durch die Stadt wird geprüft, welche baulichen Änderungen erforderlich sind, um alle Optionen der Vereinbarung auf Dauer sichern zu können. Dazu sind die Fans bereit, eventuell nötige Abstriche z.B. bei der Stehplatzanzahl zu akzeptieren. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die bauliche Lösung die jetzt geplanten Rahmenbedingungen der Infrastruktur zu Erschließungsstraßen, Saalebrücken und Rettungszufahrten nicht übersteigen darf.


Wenn in einem letzten Mediationstermin in einigen Wochen die Unterschrift der Fans geleistet ist, soll die Selbstverpflichtung in Kraft treten. Damit erwarten alle Beteiligten auch für die Zeit vor der Fertigstellung des neuen Stadions, insbesondere die Bauphase, eine verbesserte Zusammenarbeit und die Verringerung von Konflikten. Alle Seiten gehen damit einen großen Schritt aufeinander zu. Diese Art des Zusammenspiels und der offenen ehrlichen Kommunikation zwischen den handelnden Parteien ist beispielhaft. Sie soll über die Jahre eine gute Zusammenarbeit festigen.



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