Blick vom Löbdergraben Richtung Holzmarkt. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 19.12.2017

OB Schröter gratuliert JeNaCell zur Auszeichnung

Oberbürgermeister Albrecht Schröter hat am Dienstag Vertreter von JeNaCell empfangen, um ihnen persönlich zu ihrer Auszeichnung als „Science Start Up of the Year 2017“ zu gratulieren. Das Jenaer Unternehmen konnte sich im renommierten Wettbewerb „Falling Walls Venture” mit einem neuen feuchten Wundverband aus biotechnologisch gewonnener Zellulose durchsetzen. Dieses innovative Produkt sorgt für eine schnellere und schmerzärmere Behandlung von Verbrennungen und nach dermatologischen, plastisch-ästhetischen Behandlungen.

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V.l.: OB Schröter, Dr. Dana Kralisch, Technische Leiterin und Mitbegründerin von JeNaCell, und Vertriebsleiter Georg Machnik
V.l.: OB Schröter, Dr. Dana Kralisch, Technische Leiterin und Mitbegründerin von JeNaCell, und ...
© Stadt Jena / Foto: Roswitha Putz
„Ich gratuliere JeNaCell ganz herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung. Mit seiner innovativen Entwicklung zeigt das Unternehmen eindrucksvoll, welchen gesellschaftlichen Nutzen angewandte Forschung haben kann. Zudem ist JeNaCell durch seinen nationalen und internationalen Erfolg ein Aushängeschild für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Jena. Durch Firmen wie JeNaCell mit ihren großartigen Entwicklungen wird der Marktwert von Jena bestimmt und weiter erhöht. Dafür möchte ich auch Danke sagen“, betonte Oberbürgermeister Albrecht Schröter bei dem Treffen.

„Wir haben die Wundauflage aus der Petrischale heraus entwickelt. Dass wir wegen ihr für den Preis nominiert wurden, war bereits eine große Ehre. Dass wir ihn auch gewonnen haben, macht uns sehr, sehr stolz“, sagte Dr. Dana Kralisch, Technische Leiterin und Mitbegründerin von JeNaCell.

Innovativer Verband für Brandwunden

Dr. Dana Kralisch demonstriert OB Schröter den hydro-aktiven Wundverband.
Dr. Dana Kralisch demonstriert OB Schröter den hydro-aktiven Wundverband.
© Stadt Jena / Foto: Roswitha Putz
Das innovative an dem hydro-aktiven Wundverband ist, dass er nicht mit dem Wundgrund verwächst. So kann er bis zu 14 Tagen getragen werden, ohne das ein Verbandswechsel nötig ist. Dadurch reduzieren sich nicht nur die Behandlungskosten. Auch die Narbenbildung wird verringert. Das Entfernen des Wundverbandes bleibt trotz der langen Tragezeit schmerzfrei. Zudem kühlt er die Haut von etwa 32 °C Grad Außentemperatur auf 23 °C Grad herunter, was den Betroffenen Linderung verschafft. Das innovative Produkt kommt so den vielen Brandopfer – in Deutschland sind es jährlich rund 30.000 – zu Gute.

Die Produktlinie „epicite hydro” zur Behandlung von Verbrennungen wird bereits europaweit vertrieben. Hinzu kommen Länder wie Saudi Arabien und Südkorea. In weiteren Länder wie dem Iran laufen derzeit die Registrierungen. „Wir sind sehr glücklich über das Feedback unserer Partner und Ärzte. Die hochwertigen Produkte sind das Ergebnis von exzellenter Forschung und einer ausgezeichneten Produktion – in Jena. Wir haben ein ausgezeichnetes Team, das diesen Erfolg ermöglicht hat. Daher gilt allen Mitarbeitern unser Dank“, sagte Vertriebsleiter Georg Machnik. Denn trotz der steigenden internationalen Nachfrage, entwickelt und produziert JeNaCell weiterhin in Jena.

24 Nominierte aus aller Welt

Neben JeNaCell waren noch 23 weitere Unternehmen aus der ganzen Welt für die Auszeichnung „Science Start Up of the Year” nominiert. Sie stellten ihre Geschäftskonzepte beim prestigeträchtigen Wettbewerb „Falling Walls Venture” in Berlin vor. Eine Jury entschied dann über den Gewinner.

Die Falling Walls Konferenz

Der Wettbewerb findet immer am Vorabend der „Falling Walls Konferenz” statt. Diese wird jährlich am 9. November in Berlin veranstaltet und soll an den Fall der Berliner Mauer erinnern. Entsprechend stehen bei der Veranstaltung technologische sowie natur- und gesellschaftliche Mauern im Fokus, die durch bahnbrechende Forschungsarbeiten und innovative, junge Unternehmen eingerissen werden sollen. Zu den rund 700 Teilnehmern gehören unter anderem Nobelpreisträger, Vertreter wichtiger Forschungseinrichtungen und internationale Entscheidungsträger.

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