Blick vom Löbdergraben Richtung Holzmarkt. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 11.06.2018

FCC kooperiert mit Fußballschule Panyu (China)

Das gab es noch nie! Mit einem Trainingscamp hat der FC Carl Zeiss Jena seine Erfahrungen in der Nachwuchsarbeit erstmals auch an Nachwuchskicker aus Fernost weitergeben.

Vom 8. bis 11. Juni waren in der Lichtstadt auf Initiative des FCC und der Stadt Jena zwei U-11-Nachwuchsteams von Fußballschulen aus Panyu/Guangzhou (China) zu Besuch. Jena und die chinesische Stadt Panyu pflegen seit über zehn Jahren eine vielfältige Kooperation.

Die insgesamt mehr als 20 Kinder sowie ihre Trainer und Betreuer erwartete ein dreitägiges Trainingscamp, in dem es auch zu Leistungsvergleichen mit Nachwuchsteams des FC Carl Zeiss Jena kam.

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Jenaer Delegation in Panyu

Der Vertrag wird unterzeichnet. Hinten v.l.: FCC-Präsidiumsmitglied Sidney Balan, Bürgermeister Frank Schenker, Stadträtin Elisabeth Wackernagel, Hong Wang von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Jena e.V.  und FCC-Geschäftsführer Patrick Widera, vorne v.l.: FCC-Präsident Klaus Berka und Feng Qinghua, Präsident der Fußballschule Panyu
Der Vertrag wird unterzeichnet. Hinten v.l.: FCC-Präsidiumsmitglied Sidney Balan, Bürgermeister ...
© FCC
Ausgangspunkt dieses Camps war der Besuch einer Jenaer Delegation in Panyu anlässlich des 10. Jahrestags der Kooperation im November des vergangenen Jahres, an dem neben Vertretern der Stadtspitze unter der Führung von Finanzdezernent Frank Jauch auch Vertreter der Jenaer Wirtschaft sowie aus Sport und Kultur teilnahmen.

Unter den Delegationsteilnehmern war auch Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena, der sich nach den Eindrücken vor Ort stark für eine weitergehende Kooperation engagierte : „Ich freue mich sehr, dass binnen kurzer Zeit ein weiteres, konkretes Projekt auf den Weg gebracht werden konnte, das sehr deutlich zeigt, dass Städtepartnerschaften neben dem Austausch auf wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene hinaus in die Städte wirken. Dabei bilden der Sport und insbesondere der Fußball ein hervorragendes Element, das verbindet. China liebt den Fußball und möchte 2030 die WM im eigenen Land ausrichten.“

Vom Erfahrungsaustausch profitieren

Dass China hierbei nicht nur der gewohnt gute Gastgeber und perfekte Organisator sein möchte, versteht sich für China als herausragende Sportnation von selbst. Berka: „Man hat in China sehr genau wahrgenommen, was in Deutschland, speziell in der Förderung des Nachwuchsfußballs, aufgebaut wurde. Das Know-how unseres Nachwuchsleistungszentrums ist für unsere chinesischen Freunde von großem Interesse. Und wir sind sehr stolz darauf, selbst Unterstützung geben und vom Erfahrungsaustausch mit den Chinesen profitieren zu dürfen. Ein für beide Seiten tolles Projekt, das sowohl unserer Stadt als auch seinem Fußballclub sehr gut zu Gesicht steht.“

Mitwirkende am guten Gelingen des ersten Trainingscamps waren die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. und der Stadtsportbund Jena. Zum Abschluss des Besuches wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet - der FCC und die Fußballschule Panyu möchten, dass dies nicht die einzige sportliche Begegnung bleibt.

Übrigens: Im Anschluss an das Trainingscamp in Jena sind die Gäste zu einem Fußballturnier nach Prag abgereist. Wir drücken die Daumen!

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