Blick vom Löbdergraben Richtung Holzmarkt. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 21.09.2017

Mehr Raum für MINT-Bildung

Witelo e.V. übernimmt Trägerschaft für das Schülerforschungszentrum Jena

Schülerinnen und Schülern Raum und Anleitung zu eigenen Forschungen geben, Seminarfacharbeiten begleiten, Forscherclubs an Schulen organisieren, Workshops anbieten, Teilnahme an Wettbewerben unterstützen – diese und weitere Angebote bietet das Jenaer Schülerforschungszentrum (SFZ).
Zum 01.08.2017 hat der Verein witelo - wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena – die Trägerschaft des SFZ Jena übernommen, die seit seiner Gründung im April 2016 bei der Stadt Jena lag. Anliegen des SFZ ist es, den Übergang zwischen grundlegender Interessenbildung und Spitzenförderung durch kontinuierliche MINT-Bildungs-Angebote für interessierte und leistungsbereite Kinder und Jugendliche aller Altersklassen zu ermöglichen.

Kontakt

JenaWirtschaft
Wilfried  Röpke
Leutragraben 2-4
07743 Jena

Tel. 03641 87300-30
jenawirtschaft@jena.de


Forscherclub Physik/Technik am Zeiss-Gymnasium
Forscherclub Physik/Technik am Zeiss-Gymnasium
Foto: JenaWirtschaft
In enger Kooperation mit Jenaer Schulen und der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurden bisher im Rahmen des SFZ bereits Forscherclubs angeboten, an denen im vergangenen Schuljahr über 70 Schülerinnen und Schülern teilnahmen. „Mit der Übernahme der Trägerschaft durch den witelo e.V. wird nun ein Ausbau des SFZ Jena mit eigenen Räumen, der Forscherwerkstatt, möglich“, erläutert witelo-Geschäftsführerin Dr. Christina Walther. „Anfang 2018 soll die neue Forscherwerkstatt im ehemaligen Umspannwerk der Imaginata eröffnet werden, die interessierten Schülerinnen und Schüler Raum auch für langfristige Forschungsprojekte gibt.“
Die Arbeit von witelo als regionales MINT-Netzwerk sowie der Betrieb eines Schülerforschungszentrums in Jena sind Teil des MINT-Bildungskonzeptes der Stadt Jena, das 2016 einstimmig durch den Stadtrat beschlossen wurde. „Der Aufbau eines Angebotes „Informatische Bildung/Digitale Technologie“ hat sich angesichts der starken Nachfrage nach entsprechenden Formaten und vor dem Hintergrund der Bewerbung der Stadt Jena im Wettbewerb „digitale Stadt“ als weiteres wesentliches Arbeitsfeld entwickelt“, so Wilfried Röpke, JenaWirtschaft-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des witelo e.V.
Die Arbeit der Forscherclubs wird fortgeführt und dabei vermehrt auf schulübergreifende Kooperationen gesetzt, um der großen Nachfrage seitens der Schulen gerecht zu werden. So sind die Forscherclubs am Otto-Schott-Gymnasium, an der Lobdeburgschule und am Carl-Zeiss-Gymnasium offen für alle Jenaer Schülerinnen und Schüler; zusätzlich gibt es einen stadtoffenen Forscherclub an der Fakultät für Mathematik und Informatik sowie eine Kooperation mit der AG Chemiedidaktik der FSU Jena. „Mit diesen dezentralen Angeboten und nun zusätzlich mit der zentralen Forscherwerkstatt schaffen wir unseren Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches Angebot, das einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des MINT-Standortes Jena leistet“, so Christina Walther abschließend.

Hintergrund
2012 wurde das Projekt witelo gegründet als Netzwerkinitiative für die Jenaer Einrichtungen, die sich im Bereich der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung engagieren. Die konkrete Konzeption eines Kooperationsverbundes wurde auf Initiative des Carl Zeiss Förderfonds gemeinsam mit der Stadt Jena und der Imaginata entwickelt. Seither unterstützen die Carl Zeiss AG, die Stadt Jena sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft witelo. Als Hauptförderer kamen ab 2015 die Jenaer Antriebstechnik, ab 2013 die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck sowie die dotsource GmbH hinzu. 2016 erfolgte die Gründung des witelo-Vereins. Zu den mehr als 30 Gründungsmitgliedern zählen Jenaer Firmen, Wissenschaftseinrichtungen und Privatpersonen, darunter zahlreiche Netzwerkpartner. Im gleichen Jahr startete unter Trägerschaft der Stadt Jena das Projekt „Schülerforschungszentrum“ (SFZ). Die Finanzierung des SFZ erfolgt über die Stiftung für Forschung, Innovation und Technologie Thüringen (STIFT) und das Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport.

Weitere Informationen


[[ outData.response.numFound ]] Suchergebnisse für [[ outData.currentKeyword ]] in Kategorie [[ inData.CATEGORY ]] auf insgesamt [[ outData.pager.numPages ]] Seiten. Sie befinden sich auf Seite [[ outData.pager.pages[0].currentPage ]].

Suche

wortwörtlich

Suche eingrenzen

Sortierung

[[ noResultMessage ]]

[[noEntrieFoundMessage]]

Meinten Sie:

[[ outData.response.numFound ]] Suchergebnisse für [[ outData.currentKeyword ]] in Kategorie: [[ inData.CATEGORY ]]

ID: [[ doc.id ]] clickCounter: [[ doc.clickCounter ]]

Onlinedatum: [[ doc.onlineDate | convertSolrDate ]] Uhr

Suchergebnisse pro Seite: