Blick vom Löbdergraben Richtung Holzmarkt. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Aktuelles-Meldung vom 13.10.2017

ZEISS-Hightech-Standort der Zukunft: Investition stärkt Jena

Dieses Vorhaben ist für die Stadt Jena entscheidend und zukunftsweisend: Die Carl Zeiss AG wird über 300 Millionen Euro in einen neuen Hightech-Standort in Jena investieren. Bis 2023 will das Unternehmen das teilweise ungenutzte Betriebsgelände der SCHOTT AG am Westbahnhof erwerben, sanieren und neue moderne Firmengebäude errichten.

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Größte private Investition seit der Wende

Hier wird der neue ZEISS-Standort entstehen.
Hier wird der neue ZEISS-Standort entstehen.
© Stadt Jena / Foto: Daniel Hering
„Es ist ein Projekt mit Strahlkraft! Damit bekennt sich ZEISS klar zu Jena und unterstreicht, dass hier die Bedingungen für Unternehmen exzellent sind. Die Zukunftsfähigkeit der Stadt wird durch dieses Vorhaben nachhaltig gestärkt. Es handelt sich hierbei um nichts Geringeres als um die größte private Investition in Jena seit der Wende“, betont Oberbürgermeister Albrecht Schröter.

Durch die Stärkung des Jenaer ZEISS-Standortes werden nicht nur die Zulieferfirmen profitieren, sondern es wird auch positive Synergieeffekte für den Hightech- und Wissenschaftsstandort Jena geben. Schließlich sollen unter anderem die bestehenden Kooperationen mit der Friedrich-Schiller-Universität, der Ernst-Abbe-Hochschule und den verschiedenen Forschungseinrichtungen und -Instituten noch enger werden.


ZEISS rückt wieder sichtbar in die Innenstadt

v.l. Dr. Albrecht Schröter (Oberbürgermeister Stadt Jena), Prof. Dr. Michael Kaschke (Vorstandsvorsitzender Carl Zeiss AG), Wolfgang Tiefensee (Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft)
v.l. Dr. Albrecht Schröter (Oberbürgermeister Stadt Jena), Prof. Dr. Michael Kaschke ...
© Carl Zeiss AG
Für den neuen Standort auf dem SCHOTT-Gelände sprechen viele Gründe. Einer von ihnen ist ein symbolisches Statement: „Durch den neuen Standort rückt ZEISS wieder sichtbar und auch unübersehbar in die Innenstadt. Das haben sich viele Bewohner von Jena schon lange gewünscht“, sagt der Oberbürgermeister.

Durch die Neugestaltung des alten SCHOTT- Areals verschwindet eine teils ungenutzte Fläche, die mit Landesmitteln von etwaigen Altlasten befreit wird. Außerdem ist die Verkehrsanbindung dank des Westbahnhofs und des guten öffentlichen Nahverkehrs bestens. Die Stadt und das Land wollen zudem in die Straßeninfrastruktur investieren. Die entsprechenden Pläne werden derzeit erarbeitet. „Die Stadt wird das Vorhaben von ZEISS nach Kräften unterstützen und die notwendigen Rahmenbedingungen für das Vorhaben schaffen“, kündigt Schröter an.


Ein Glücksfall für die Lichtstadt Jena

Schließlich ist das Vorhaben nicht nur gut für die Wirtschaft und den Hightech-Standort in Jena, sondern vor allem auch für die Bevölkerung. So will ZEISS in den nächsten Jahren ihre Mitarbeiterzahl von derzeit rund 2000 um mehrere hundert auf etwa 2500 Angestellte erhöhen und auch den Nachwuchs verstärkt fördern.

„ZEISS ist seit seiner Gründung 1846 für Jena ein echter Glücksfall. Mit dieser großen Investition und den weiteren Plänen unterstreicht das Unternehmen, dass das auch in Zukunft so bleiben soll. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Oberbürgermeister Schröter.



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