Ansicht des Verwaltungsgebäudes Am Anger 15. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Tag der Stadtgeschichte

Ein Tag der Stadtgeschichte wurde in Jena 2009 zum ersten Mal durchgeführt.

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Stadt Jena, die bis 2014 alljährlich stattfand und seither alle zwei Jahre ausgerichtet wird.

Kontakt

Stadthistoriker
Dr.  Rüdiger  Stutz
PF 100 338, 07703 Jena
Am Anger 26
07743 Jena

Tel. 03641 49-2262
Mobil 0162-2663232
Fax 03641 49-5035
ruediger.stutz@jena.de
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2018 - Jena 1914-1918. Krieg der Technik und das Gedenken danach

Der Achte Tag der Stadtgeschichte findet am 10.11.2018 im historischen Rathaus statt.

Er ist Bestandteil eines gemeinsamen Veranstaltungsprogramms zivilgesellschaftlicher und städtischer Akteure aus Jena und befreundeter Städte in Europa, das zwischen dem 9. und 11.11.2018 angeboten wird. Dieses Wochenende steht unter dem Motto „von Feinden zu Freunden. Ein europäisches Erinnerungsmosaik“.

Entsprechend dieses Rahmenthemas will auch der Tag der Stadtgeschichte an den Ersten Weltkrieg, die Niederlage des Deutschen Kaiserreichs und den Abschluss des Waffenstillstandsvertrages wenige Tage nach Ausbruch der Revolution erinnern. Die Veranstaltung nimmt aus lokaler Perspektive auf diesen Epochenumbruch mit Ereignissen von großer historischer Tragweite Bezug, die sich 2018 zum 100. Mal jähren.

Auf dem Programm des Tages der Stadtgeschichte stehen eine Lesung von Benjamin Mährlein (Theaterhaus Jena) zur Krieg-Friedens-Problematik, zwei stadthistorisch relevante Vorträge und eine abschließende Podiumsdiskussion. Der Journalist und Publizist Frank Döbert greift in seiner Präsentation die weniger bekannte Tatsache auf, dass die Firma Carl Zeiss im Ersten Weltkrieg Bombenzielgeräte für Zeppelin-Luftschiffe entwickelte, um die Offensivwirkung der Bombenangriffe auf London zu erhöhen.

Dr. Immanuel Voigt, Historiker aus Jena, führt im Anschluss zunächst in die Geschichte und aktuelle Debatte über den bisherigen und zukünftigen Umgang mit dem Blinker-Denkmal auf dem Landgrafenberg ein. Danach werden fünf Gesprächspartner auf dem Podium das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, für eine Diskussion mit dem Publikum bleibt ausreichend Zeit.

Am Nachmittag bittet das Stadtmuseum Jena für Besucher des Tages der Stadtgeschichte Sonderführungen durch die Ausstellung „Der Weg in die Revolution. Soziale Bewegungen in Jena 1869 bis 1918“ an.

Rückblick

2009

Im Jahr 2009 stand der Erste Tag der Stadtgeschichte ganz im Zeichen der Erinnerung an den demokratischen Aufbruch im Herbst 1989.

2010

Auf dem Zweiten Tag der Stadtgeschichte 2010 wurde die Öffentlichkeit über neueste Befunde der frühen Stadtgeschichte, die Geschichte der heutigen Jenaer Vororte und das Projekt eines Lexikons zur Jenaer Stadtgeschichte informiert.

2011

Der Dritte Tag der Stadtgeschichte 2011 beleuchtete die Stadtwerdung und frühe Stadtentwicklung Jenas bis zum Ausgang des Mittelalters und deutete vor diesem Hintergrund die Festwochen der erfundenen Stadtjubiläen von 1936 und 1986 als politische Inszenierungen.

2012

Der Vierte Tag der Stadtgeschichte 2012 widmete sich dem "pädagogischen Jena" und damit der historischen Schul- und Bildungslandschaft unserer Stadt. Der Bogen wurde von Friedrich Schillers Antrittsvorlesung 1789 über die Jenaer Schulgeschichte in der NS-Zeit bis hin zu autobiographischen Lebensberichten aus der DDR gespannt.

2013

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und unserem zahlreichen Publikum für das gute Gelingen des Fünften Tags der Stadtgeschichte, der am 30.11.2013 im Volksbad Jena zum Thema „Jena im Film“ stattgefunden hat. Das Programm und eine Übersicht der gezeigten Filme können Sie den Dateien unter „Downloads“ entnehmen.

2014

Im Jahr 2014 stand der Sechste Tag der Stadtgeschichte nach 2009 erneut im Zeichen der Erinnerung an die friedliche Revolution in unserer Stadt. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus unserer Partnerstadt Erlangen haben wir an die Anfänge der Städtepartnerschaft und die Ereignisse des Herbstes 1989 erinnert. Darüber hinaus luden Geschichtsvereine, Aufarbeitungsinitiativen und junge Wissenschaftler aus Jena zu historischen Stadtrundgängen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten ein. An ausgewählten Orten in der Innenstadt wurde auf den Kriegsausbruch 1914, die nationalsozialistische Herrschaft und den Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 sowie die Großdemonstrationen und Kontroversen vom Herbst 1989 Bezug genommen.

2016

Der Siebte Tag der Stadtgeschichte 2016 diskutierte das Thema „200 Jahre Eichplatz und Schwarz-Rot-Gold“. Im Mittelpunkt des Interesses stand ein multimedialer „Rundgang“ durch das historische Altstadtquartier zwischen Johannis- und Leutrastraße. Mit Hilfe alter Stadtansichten, Fotos und Karten, von Filmausschnitten und Zeitzeugen wurde ein aus dem Stadtbild verschwundener Symbolort erinnert, der immer einen festen Platz im kulturellen Gedächtnis der Stadt behalten wird.

Unter -> Downloads finden Sie die in den Jahren 2007/2008 durch den Stadthistoriker Dr. Rüdiger Stutz entwickelte Konzeptidee und Programme der bisherigen Tage der Stadtgeschichte.



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