Ansicht des Verwaltungsgebäudes Am Anger 15. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Informationen zum Integrationskurs

Der Integrationskurs ist in den §§ 43 ff. AufenthG geregelt. Viele Ausländer sind nach § 44a Abs. 1 AufenthG zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet.

Kontakt

Team Ausländerbehörde
Gerda  Horatschek
PF 100 338, 07703 Jena
Löbdergraben 12
07743 Jena

Tel. 03641 49-3760
Fax 03641 49-3769
auslaenderbehoerde@jena.de
weitere Kontaktdetails plusweniger Kontaktdetails minus


Zweck des Integrationskurses

Die Integration von rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland soll gefördert werden.

Ziel des Integrationskurses ist es, den Ausländern die Sprache und Rechtsordnung erfolgreich zu vermitteln und sie mit der Kultur und Geschichte Deutschlands vertraut zu machen. Ausländer sollen dadurch mit den Lebensverhältnissen im Bundesgebiet so weit vertraut werden, dass sie ohne die Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens selbständig handeln können.

Inhalt des Integrationskurses

Der Integrationskurs ist in einen Basis- und Aufbausprachkurs (Sprachkurs) sowie einen Orientierungskurs unterteilt. Basis- und Aufbausprachkurs bestehen aus jeweils drei Kursabschnitten mit unterschiedlichen Leistungsstufen. Der Orientierungskurs, der im Anschluss an den Sprachkurs stattfindet, vermittelt Kenntnisse über die deutsche Gesellschaft und den Staatsaufbau.

Der Integrationskurs wird abgeschlossen durch einen Sprachtest und einen Test zum Orientierungskurs. Wenn in den Test die erforderliche Punktzahl erreicht wurde, bescheinigt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die erfolgreiche Teilnahme durch das "Zertifikat Integrationskurs".


Wer sich dauerhaft in Deutschland aufhält und ab Januar 2005

  • als Arbeitnehmer (§ 18 AufenthG) oder Selbständiger oder
  • zum Zweck des Familiennachzugs oder
  • nach Anerkennung als Asylberechtigter bzw. Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskonvention oder
  • auf Anordnung der obersten Landesbehörden aus humanitären Gründen (§ 23 Abs. 2 AufenthG)

erstmals einen Aufenthaltstitel erhält, hat einen Anspruch auf Teilnahme an einem Integrationskurs.

Wer sich nicht zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann, ist zugleich aber auch verpflichtet, an einem Kurs teilzunehmen. Über den Anspruch oder die Verpflichtung erteilt die Ausländerbehörde oder der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende eine Bescheinigung.

Wer vor dem 1. Januar 2005 eine Aufenthaltserlaubnis besaß, hat keinen Anspruch auf einen Integrationskurs. Man kann aber auf Antrag zur Teilnahme an dem Kurs zugelassen werden. Ein Antragsformular erhält man beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Man kann den Antrag aber auch über einen zugelassenen Integrationskursträger stellen.

Außerdem kann die Ausländerbehörde oder der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende zur Teilnahme verpflichten.

Eine Verpflichtung zur Teilnahme an dem Integrationskurs besteht für Personen, die vor dem 1. Januar 2005 eingereist sind, wenn

  • die Ausländerbehörde zur Teilnahme am Integrationskurs auffordert und
  • Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch bezogen werden und die Teilnahme am Integrationskurs in einer Eingliederungsvereinbarung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch vorgesehen ist oder
  • ein besonderes Integrationsbedürfnis besteht.

Teilnahmeverweigerung 

Die Nichtteilnahme trotz Teilnahmepflicht oder das Abbrechen eines begonnenen Kurses wird bei der Entscheidung über die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis berücksichtigt. Die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis kann versagt werden, da diese unter anderem nur bei Vorliegen ausreichender deutscher Sprachkenntnisse und Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung erteilt wird.

Durch die erfolgreiche Teilnahme am Integrationskurs besteht die Möglichkeit die Frist für eine Einbürgerung zu verkürzen.
Bei Verletzung der Teilnahmepflicht kann der voraussichtliche Kostenbeitrag für den Integrationskurs vorab in einer Summe durch Gebührenbescheid erhoben werden.

Auch ein Bußgeld kann bei Pflichtverletzung erhoben werden.
Außerdem kann die Verletzung der Teilnahmepflicht zu einer Kürzung (30%) von bezogenen Sozialleistungen führen.

Regelung für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaats

Sie können freiwillig gegen Bezahlung an den Kursen teilnehmen. Die Zulassung zu den Kursen ist davon abhängig, ob freie Kursplätze zur Verfügung stehen.


Institut für Interkulturelle Kommunikation e.V., IIK Thüringen

Standort Grietgasse 11
07743 Jena

Standort Kastanienstraße 11
07747 Jena

Tel. 03641 489219
Fax 03641 489221
www.iik.com
iik.jena@t-online.de

Institut für Bildung und Integration

Herman-Pistor-Straße 33a
07745 Jena
Tel. 03641 323586
Fax 03641 323587
www.ibi-jena.de
info@ibi-jena.de




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