Ansicht des Verwaltungsgebäudes Am Anger 15. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Messungen Elektromagnetischer Felder (EMF)

Am 01.07.2008 erfolgte die Umstellung vom analogen auf das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) in Jena.

Der Stadtrat hat im April 2008 die Durchführung einer unabhängigen Vergleichsmessung der EMF-Immissionen vor und nach der Umstellung auf das digitale Fernsehen beschlossen. Seitdem werden jährlich EMF-Messungen von der Bundesnetzagentur durchgeführt.

Am 29.03.2017 erfolgte die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2, dem neuen Standard für digitales Antennenfernsehen. Diese Umstellung ermöglicht die Übertragung hochauflösender TV-Bilder.

Kontakt

Team Immissionsschutz
Kevin  Muschalle
PF 100 338, 07703 Jena
Am Anger 26
07743 Jena

Tel. 03641 49-5267
kevin.muschalle@jena.de
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Standort der DVB-T-Anlagen

Für die DVB-T-Anlagen wurde der Standort des ehemaligen Umsetzers auf den Kernbergen ausgebaut und ein Git­termast von 60 m Höhe errichtet. Für die in 54,85 m Höhe angebrachten DVB-T2 Antennen liegt eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur vom 14.02.2017 vor.

Durchführung der EMF-Messungen

Die EMF-Messungen erfolgen jährlich an 10 ausgewählten Messpunkten, verteilt im Stadtgebiet Jenas. Dabei wird insbesondere in der unmittelbaren Nähe sensibler Standorte, wie Schulen und Kindertageseinrichtungen, gemessen.

Die Messungen werden über die Frequenzbereiche von 9 kHz bis 3 GHz durchgeführt und umfassen außer dem analogen bzw. digitalen Fernsehen auch den Amateurfunk, Be­triebsfunk, Datenfunk, Mobilfunk, Polizeifunk, Rettungsfunk, Rundfunk (UKW, MW, KW) u.a. Der Frequenzbereich von DVB-T2 liegt im Bereich von 470 MHz bis 690 MHz.

Rechtsgrundlage

Die Messungen und deren Auswertung richten sich nach den Vorgaben der EU-Ratsempfehlung 1999/519/EG zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern und den in Deutschland geltenden Verordnungen, wie die Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) und die Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV).

Auswertung der Messungen

Die Reiz- und auch die thermische Wirkung elektromagnetischer Felder werden durch Summationsvorschriften für die Quotienten zwischen gemessener Feldstärke und dem Grenzwert für die einzelnen Frequenzen bestimmt. Die Summe dieser Verhältnisse muss kleiner oder gleich 1 sein, damit der von der ICNIRP (internationale Kommission für nicht ionisierende Strahlung) empfohlene „Summengrenzwert“ eingehalten ist. Nach der 26. BImSchV hängt der Grenzwert für die elektrische Feldstärke bei Hochfrequenzanlagen von den jeweiligen Frequenzbereichen ab.


Für die Berechnung des Grenzwertausschöpfungsgrades werden die berechneten Werte für die einzelnen Standorte in Beziehung zum Grenzwert gestellt, der auf 100 % gesetzt wird. Der Ausschöpfungsgrad des Grenzwertes mit Reizwirkung wird im Frequenzbereich 9 kHz bis 10 MHz und mit thermischer Wirkung im Frequenzbereich 100 kHz – 300 GHz ausgewiesen.

Die Annahme einer Erhöhung der EMF-Belastung durch die Umstellung auf das digitale Fernse­hen (DVB-T) hat sich bestätigt. Die Grenzwertauslastung zeigt aber, dass die Werte sich weit unter den Grenzwerten bewegen.

Unter "Download" sind die Ergebnisse der EMF-Messungen von 2008 bis 2017 abrufbar.



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