Ansicht des Verwaltungsgebäudes Am Anger 15. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Neue Regelungen für Kaminöfen und Holzheizkessel

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und wichtiger Energieträger, der ständig neu gebildet wird.

Holz wird seit einigen Jahren häufiger als Brennstoff genutzt. Gründe dafür sind teilweise die hohen Gas- und Ölpreise. Kamine oder Kaminöfen, die vordergründig der Behaglichkeit dienen, werden immer beliebter, wobei die Wärmeerzeugung als kostengünstiger Nebeneffekt dient.

Kontakt

Team Immissionsschutz
Heike  Stötzner
PF 100 338, 07703 Jena
Am Anger 26
07743 Jena

Tel. 03641 49-5270
heike.stoetzner@jena.de
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Beeinträchtigungen bei kleinen Holzfeuerungsanlagen

Bei kleinen Holzfeuerungsanlagen - also zum Beispiel Kaminen - gibt es jedoch erhebliche Probleme mit Luftschadstoffen, Rauchbelästigungen und Geruch. So führt der Betrieb von Kaminen oft zu Beeinträchtigungen in der Nachbarschaft, weil das Holz nicht ausreichend getrocknet wurde, der Kamin fehlerhaft bedient wird oder die Ableitbedingungen der Abgase unzureichend sind.

Hoher Anteil von PM10 Staubteilchen

Hervorzuheben beim Betrieb von Kaminen ist der Staub und hier besonders die auch als PM10 bezeichneten lungengängigen Staubteilchen - also Feinstaub. Bei kleinen Holzfeuerungen beträgt der Anteil dieser Staubteilchen am gesamten Staubausstoß mehr als 90 Prozent.

Ein Vergleich verdeutlicht das Ausmaß des Problems bei Kleinfeuerungsanlagen:
Bereits heute sind in Deutschland die Emissionen an gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Holzfeuerungsanlagen in Haushalten und im Kleingewerbe insgesamt etwa so hoch wie die aus den Motoren der Kraftfahrzeuge.

Somit gelangen nicht nur an viel befahrenen Straßen, sondern auch in Stadt- und Wohngebieten Feinstäube in geringer Höhe in die Luft. Obwohl die Belastung in Wohngebieten niedriger ist als im Bereich an stark befahrenen Straßen, stellt sie doch für Menschen eine Gesundheitsbeeinträchtigung dar. Gerade für das Stadtgebiet von Jena mit seiner Tallage ist diese Feinstaubbelastung ein Problem.

Betrieb von Kaminen in Fernwärmevorranggebieten nicht erlaubt

Deshalb ist in Fernwärmevorranggebieten der Betrieb von Kaminen nicht zulässig. Grundsätzlich sind für die Errichtung und den Betrieb von Kaminen, Kaminöfen und anderen Kleinfeuerungsanlagen die Vorschriften der novellierten Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen 1. BImSchV vom 26.01.2010 zu beachten.

Nähere Informationen zur Fernwärmesatzung und zum Aktionsplan gegen die Feinstaubbelastung erhalten Sie im Team Immissionsschutz des Fachdienstes Umweltschutz. 



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