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Nachfolgend sind einige der Zuschriften aufgeführt. Wir würden hier auch Ihre Zuschrift veröffentlichen (u.U. gekürzt), wenn Sie dies wünschen und sich namentlich zu erkennen geben. Hier sind aber keineswegs alle Wortmeldungen widergegeben sowie unsere Reaktion darauf. Wir empfehlen Ihnen, vor allem unsere "Sitzungsprotokolle" zu lesen.

 

Posteingang 19.11.2013

... schon des öfteren habe ich gelesen, dass Sie bei der AG Fahrrad mitarbeiten und Sie sich auch Gedanken zur Fahrradfreundlichkeit in Jena machen. Aus aktuellem Anlass möchte ich Ihnen meine Erfahrungen schildern, mit der Bitte diese ernst zu nehmen und entsprechend an die AG Fahrrad weiterzuleiten. Nicht zum ersten Mal bin ich letzte Woche mal wieder (in der Mittagspause) von einem Radfahrer angefahren worden. Vom Markt kommend, ging ich Richtung H&M; ungefähr auf der Höhe zwischen Eingang Cafe Central und dem neuen Schuhgeschäft fuhr von hinten kommend ein Radfahrer gegen meinen rechten Arm und ich bekam dabei einen kräftigen Stoß ab. In der ersten Schrecksekunde hatte ich zuerst nur Angst, dass mein rechter Arm evtl. einen zu heftigen Stoß abbekommen hat und ich dadurch kräftig Schwierigkeiten bekommen könnte, da ich durch die Entfernung von Lymphknoten aufpassen muss, dass ich mich nicht verletzte oder stoße. Der Radfahrer hielt weder, noch entschuldigte er sich, er fuhr einfach weiter. Ich hatte Glück und mir ist nichts gravierendes passiert. Aber es war nicht das erste Mal, es ist mir schon häufig passiert. In der Schlossgasse, auf dem Fußweg vor der THULB, Fürstengraben, auch in der Zwätzengasse. Ich bin auch als Fußgängerin schon beschimpft worden(auf dem Fußweg neben der THULB), weil ich nicht mitbekommen habe, dass von hinten ein Radfahrer kommt und mich auf dem Fußweg auch noch anfährt! Meine Töchter, die alle in anderen Städten studieren und nur noch manchmal zu Besuch nach Jena kommen, sind passionierte Radfahrer und haben hier auch noch Fahrräder stehen. Meine Tochter Hannah war im Sommmer zu Besuch und war mal ausnahmsweise zu Fuß unterwegs. Sie wurde an der Kreuzung Schlossgasse, Saalstrasse von einem Radfahrer buchstäblich "über den Haufen gefahren". Sie fiel dabei hin, verletzte sich und hat im ersten Schock nicht auf den Radfahrer reagieren können, der sie übel beschimpft hat und weitergefahren ist. Meine Tochter ist ansonsten bestimmt nicht schüchtern, sondern im Gegenteil sehr wehrhaft. Jedoch auch bei soviel Dreistigkeit ist man zuerst mal mit sich beschäftigt, was gerade passiert ist. Langsam entwickle ich fast eine panische Angst, dass ich von einem Fahrradfahrer gerempelt oder umgefahren werde. Grundsätzlich finde ich es absolut gut, gerade im innerstädtischen Bereich den motorisierten Verkehr außen vor zu lassen und mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Dass man aber Ängste entwickelt, weil nicht wenige Fahrradfahrer sich gegenüber den Fußgängern bevorrechtigt sehen, rücksichtslos auftreten und sich dabei im Recht sehen, geht eindeutig zu weit und verkehrt die Verhältnisse. Im innerstädtischen Bereich darf es keine "Vorfahrt" für Fahrradfahrer geben, sondern die Fußgänger müssen "Vorrang" haben! Mir geht es nicht darum, irgendwelche Fronten aufzubauen, ich würde mir nur ein rücksichtsvolles Nebeneinander wünschen. Oder soll es irgendwann soweit kommen, dass eine AG Fußgänger ins Leben gerufen wird, um sich vor Fahrradfahrern zu schützen? Meines Erachtens wäre es daher dringend angezeigt, einen verbindlichen Verhaltenskodex für Fahrradfahrer zu erarbeiten und die Vorrechte von Fußgängern als Thema ernst zu nehmen, entsprechend zu behandeln und zu kommunizieren. Mit freundlichen Grüßen U.S. Beantwortet durch R. Guthke am 19.11.2013 mit Hinweis auf Protokoll vom 12.11.2013 und Aktivität des Ortsteilrats Mitte im Jahr 2012

 

Posteingang 31.5. und 3.6.2013

Fußgängertunnel kontrolliert Zitat aus der Presse (OTZ/TLZ): "Der umgebaute und neu gestaltete Fußgängertunnel unter den Gleisen der Bahn zwischen der Camburger Straße und der Löbstedter Straße führte in jüngster Zeit oft zu Beschwerden von Pußgängern über das Fehlverhalten von Fahrradfahrem. Der Bereich ist mit Verkehrszeichen 239 der Straßenverkehrsordnung beschildert und somit als Gehweg ausgewiesen, auf dem Fahrradfahrer abzusteigen haben. Dass die sich oft nicht daran halten, zeigten die Verkehrskontrollen, die am Mittwoch stattfanden. Insgesamt wurden 32 Verstöße geahndet. Darunter befand sich sogar ein Mopedfahrer, der den Tunnel als Abkürzung nutzte. Weitere Kontrollen sollen folgen. (OTZ 31.5.2013) Wieder eine Schikanemaßnahme mehr gegen Radfahrer - gerade im Norden Jenas. Wer kontrolliert dort die motzenden und hupenden und Radfahrer bedrängenden Autofahrer auf der Wiesenstraße, die es nach 1,5 Jahren noch nicht geschnallt haben, dass es auf der Wiesenstraße stadtauswärts keinen Radweg mehr gibt. Gleiches gilt im Bereich Dornburger Straße / Am Anger, wo ebenfalls die KFZ-Fraktion der Meinung ist, dass dort Radfahrer nichts zu suchen haben und sich entsprechend verhalten. Betroffen sind hier übrigens gerade jene Radler, die den Tunnel wegen der Beschilderung (und wohl auch den intoleranten Fussgängern) nicht benutzen. Im übrigen sind viele der radelnden Tunnelnutzer Schüler, die den kürzesten und relativ sicheren Weg von Ost... nach Nord und umgekehrt nutzen -- sollen die alle über die Straße Am Anger fahren? Abgesehen davon, dass die Maßnahmen gegen Radler dort schon an Altersdiskrininierung grenzen. Die Quote der Nutzer in 40 Minuten ( ca. 7:20-8:00 - März 2011) lag übrigens bei schlechtem Wetter bei 63 Radfahren (augenscheinlich zumeist Schüler) , 4 Fussgängern und 2 Mopeds. Bei schönem Wetter werden es noch mehr Radfahrer sein - das soll kein hinweis auf optimale Kontrollzeiten sein! Von den Majoritäten müsste der Tunnel eigentlich als Radweg deklariert und beschildert werden und die Fussgänger auf die Toleranz der Radfahrer angewiesen sein - das gäbe aber einen Aufschrei!. Ich erinnnere mich an eine Mail von Frühjahr vorigen Jahres, in der stand, dass der Tunnel für Radfahrer freigegeben wird - offensichtlich besteht aber bei der Stadt dort überhaupt kein Interesse dazu. Etwas stutzig wurde ich schon, dass diese Maßnahme nicht im "aktuellen" Maßnahmeplan auftaucht, obwohl die Verbindung im Streckennetz eingezeichnet und im Radroutenplaner verwendet wird. Wie immer scheint die Stadtverwaltung hinterm Mond zu leben, Fahrrad fahren tut dort wohl keiner (außer dem Prüfstatiker). Sonst wäre z.B. erkannt worden, dass die Löbstedter Straße für die Baumaßnahmen falsch mit dem Schild 357-50 - durchlässige Sackgasse - gekennzeichnet, aber für Radfahrer nicht mehr passierbar ist. Der grottenschlechte Zustand des Angebotsstreifens ebenfalls in der Löbstedter Straße ist zwar im Maßnahmeplan mit Stand 2010 enthalten, getan hat sich aber seitdem nichts (sicher mit dem Hintergedanken, wenn der Verkehr aus der Straße raus ist, brauchts keinen Angebotsstreifen mehr). Irgendwie frage ich mich , wann es be ider Stadt mal jemand begreift, dass der Tunnel nun mal eine wichtige Passage für den Radverkehr darstellt - wenn er mit aller Härte gesperrt wird, wird der Anteil mit dem Rad fahrender Schüler zurückgehen und von den Eltern zur Schule chauffierten Kindern zunehmen - das zeigt der Jugend, wo die Verkehrspolitik der 21. Jahrhunderts hinläuft. Andree Schmidt (Beantwortet von R. Guthke 2. und 4.6.)

 

Posteingang 3.5.2013

Hallo, da ich täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, möchte ich dies doch wenigstens sicher tun. Deshalb fordere ich nachdrücklich, dass dies auch möglich ist. Auf meinem Arbeitsweg (Fuchslöcherstr. <‑> Löbstedterstr.) passiert es mir mehrmals wöchentlich (min. 2‑3 mal), dass ich durch Auto‑ oder LKW‑Fahrer bedrängt, ignoriert oder anderweitig behindert werde. Selbst wenn ich auf dem Fahrradweg oder auf der Strasse ordnungsgerecht fahre, werde ich als Fahrradfahrer nicht beachtet. Heute früh wurde ich and er der Ecke Löbichauer Strasse/Vor der Gembdemühle beim abbiegen von einem Auto so überholt, dass ich nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern konnte. Dies kann nicht angehen, dass ein Verkehrsteilnehmer wöchentlich so ignoriert wird. E.Witthauer Antwort am 6.5.2013: Weitergeleitet durch R. Guthke an: Radverkehrsbeauftragte Frau Zimmermann, Herr Kießling (Polizei) und Herrn Apelt (Fachdienstleiter Verkehrsorganisation)

 

Posteingang 27.11.2012

Hallo und zunächst mal ein Dankeschön für die tolle Lobbyarbeit! Auf meinem Weg zur Arbeit (J./Nord-Göschwitz) hat sich in den letzten Jahren durchaus einiges verbessert, manches aber auch jüngst sehr verschlechtert: "Irgendjemand" hat das ehemalige Hammerwurfareal (hinter den Stadion-Kassenhäuschen stadtauswärts) zur Auto-Parkfläche deklariert. Bei Schmuddelwetter wird dieser unbefestigte Platz zur Schlammwüste mit der Folge, dass der Radweg diesen Schmodder gehörig abbekommt. Wer z. B. heute abend (27.11.) auf trockenen und sauberen Straßen im Stadtzentrum unterwegs war, kann sich kaum vorstellen, was dem Radfahrer (aber auch Joggern) dort zugemutet wird. Das Schlimme (von Schlammspritzern auf Rad, -tasche, Hose und Schuhen mal abgesehen): Es scheint eine Dauerlösung zu sein! Unvorstellbar und unzumutbar! Viele Grüße Peter Heist Beantwortet durch R. Guthke am 28.11.2012: Kommt auf die Tagesordnung am 9.1.2013

 

Posteingang 6.9.2012

Ich war gerade Zeuge eines ziemlich gruseligen Beinaheunfalls an der Knebelstraße. Fußgänger und Radfahrer hatten schon eine Weile Grün und waren teilweise schon in der jeweils anderen Hälfte des Überganges, als ein LKW völlig ungebremst mitten durch den Pulk hindurch fuhr, den Blick fest auf die dahinter liegende Kreuzung gerichtet. Es war sehr viel Glück dabei, dass der niemanden erwischt hat. Einige sind rechtzeitig stehen geblieben, andere noch vor ihm durchgekommen, wäre da aber jemand gewesen, der nicht so schnell reagieren kann, hätte es schlimm ausgesehen. Wenn dort nicht bald etwas passiert, gibt es irgendwann mal Tote. Viele Grüße Lutz Jacob s. Protokoll der AG Fahrradverkehr vom 26.9.2012, TOP 2 (Unfallstatistik) http://www.jena.de/fm/41/Fa2012_09_26c.pdf

 

Posteingang 21.8.2012

Als regelmäßiger Nutzer des Fahrrads wende ich mich in einer Angelegenheit an Sie (wer auch immer dafür zuständig ist oder sich zuständig fühlt), in der ich mich bereits bei der Umfrage zum Radverkehr vor einem Jahr geäußert hatte. Der Radweg auf der Camburger Straße etwa zwischen Friedrich-Wolf-Straße und Scharnhorststraße ist in einem zunehmend schlechten Zustand. Insbesondere auf der Höhe der Elektrokästen bröckelt der Beton. Man muss ordentlich abbremsen, um ohne bleibende Schäden an Rad und Fahrer davonzukommen. Die Scharten im Radweg werden immer größer und erstrecken sich mittlerweile teilweise über die gesamte Breite. Bereits vor einem Jahr hatte ich vorgeschlagen, mit wenig Aufwand die Stellen zu flicken: etwas Beton oder Bitumen drauf, plattwalzen, gut. Wielange will die Stadt damit noch warten? Soll solange gewartet werden, bis die Wege grundhaft saniert werden müssen? Auch die Stadtverwaltung Jena redet gerne von Nachhaltigkeit, startet eine (sicherlich halbwegs kostenintensive) Kampagne "Schritt für Schritt zur umweltfreundlichen Mobilität". Unter Nachhaltigkeit verstehe ich auch, dass man Reparaturen vornimmt, bevor der Schaden richtig groß wird. Sowohl der Aufwand an Material, Arbeitskraft und letztendlich an Finanzmitteln kann gering gehalten werden, wenn man rechtzeitig eingreift. Ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit treffen hier direkt aufeinander - und zwar im konkreten Handeln vor Ort fernab jedweder Kampagnen. Gleichermaßen wundere ich mich über manche gepflasterte Fuß-/Radwege, z.B. vor der Montesorie-Schule in Nord oder am Biergarten "Am Wehr" in Göschwitz, die in keiner Weise ausgeschlemmt wurden und deren Pflastersteine beim Überfahren schon jetzt wieder wackeln. In Göschwitz hat man einfach nach dem Prinzip Rollsplitt etwas Splitt über die Pflastersteine gestreut und darauf gewartet, dass die Radfahrer diesen in die Zwischenräume einbringen. Hier spart man an der falschen Stelle. Etwas mehr Aufwand beim Neubau betrieben und das Ganze hält länger! Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis diese Stellen wieder in einem richtig schlechten Zustand sind... Über eine baldige Antwort der zuständigen Personen, vor allem aber über eine Verbesserung der Situation wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen, Robert Hieke PS: Schön, dass ab Scharnhorststraße jetzt Angebotsstreifen für Radfahrer eingerichtet wurden. Und: Die Haltegriffe an den Ampeln sind eine gute Idee. Beantwortet am 21.8.2012 von R. Guthke mit Verweis auf aktuelle Aufgabenliste sowie Protokoll vom 24.7.2012; beantwortet durch J. Henning/KSJ am 28.8.2012

 

Posteingang 20.6.2012

Ein Problemfall, der mir schon seit langem auf den Nägeln brennt ist die sogenannte "Alte Löbichauer Straße" zwischen dem Wohngebiet Fuchslöcher und dem Ortsteil Jenaprießnitz/Wogau. Diese verläuft parallel ca. 200m oberhalb der B7 und ist Teil des "Thüringer Kirchenradwegs". Von Radweg kann jedoch keine Rede sein, nicht nur während Baumaßnahmen auf der B7 wird diese Strecke als Abkürzung/Ausweichroute durch den PKW-Verkehr intensiv genutzt und stellt für Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen eine echte Gefahr dar. Der Anteil wirklicher "Anlieger" mit Kleingärten entlang der Straße ist verschwindend gering, Durchgangsverkehr bildet die klare Mehrzahl. Hier ist dringend angeraten, den Weg als Radweg ( PKW-Anlieger frei) zu kennzeichnen, beziehungsweise eine deutliche Geschwindigkeitsreduzierung auf 20 oder 30 km/h zu veranlassen. Der Weg wird aufgrund der sehr schlechten Anbindung des Ortsteils Jenaprießnitz/Wogau an den Jenaer Nahverkehr auch stark als Fußweg frequentiert, der Schutz des unmotorisierten Bürgers verlangt hier endlich Maßnahmen. Herr Grooner Antwort R. Guthke: Anliegen ist plausibel, jedoch frühere Versuche sind gescheitert; wird erneut in der AG Fahrradverkehr behandelt werden

 

Posteingang 27.2.2012

"Meine Mängelliste: der Steinweg. WO soll der Radler bitte fahren?? Die Straßenbahn braucht allen Platz, auf den Pflastersteinen ist es mit dem Rad immer eine Rutschpartie, nicht nur bei Nässe auf dem Asphalt. Klingelnden RadlerInnengruß!" A.S.

 

Posteingang 5.1.2012

Hallo, gibt es zum Thema Fahrradverkehr in Jena eine Facebook Seite? Das würde die Diskussion wesentlich erleichtern. Mit freundlichen Gruß Gösta Foege Antwort von R. Guthke am 5.1.2012: Kurz gefasst: Es wird noch ein(e) Freiwillige(r) gesucht, die/der die Moderation übernimmt und sich dazu in der AG Fahrradverkehr inhaltlich kundig macht (jeder interessierte Bürger ist dazu eingeladen, diese neue Aufgabe zu übernehmen).

 

Posteingang 31.12.2011

Hallo Herr Guthke, der Artikel heute in der TLZ hat mich dazu gebracht mal wieder auf Ihre Seiten im Internet zu schauen. Auch ich fahre mit dem Rad zur Arbeit (Paradies, „Kalsche“ Straße, Mühlenstraße). Ich benutze den Bahnübergang Mühlenstraße nur in Richtung Paradies und habe mich auch schon gefragt wie das andersherum in die Mühlenstraße gehen soll. An die Radfahrer wird bei solch neuangelegten Wegen wohl eher selten gedacht. Wieso muß erst wieder hinterher überlegt werden? Von fahrradfreundlicher Stadt kann man da nun wirklich nicht sprechen. Aber man kommt wenigstens mit dem Rad schneller als mit dem Auto voran. Auch wenn oft nur auf verbotenen Wegen oder als geduldeter Verkehrsteilnehmer. Ich finde die Straßenbahnschienen besonders bei Straßenquerungen/links abbiegen ein echtes Problem. Ihnen wünsche ich auch für 2012 Durchstehvermögen, Kraft und viel Unterstützung besonders von Seiten der Stadt beim Kampf für ein radfreundliches Jena. Alles Gute Annett Winter Beantwortet am 31.12.2011 mit Verweis auf Protokolle von AG-Beratungen am 23.8.2011, TOP3e sowie am 6.12.2011, TOP 4.

 

Posteingang 8.12.2011

Hallo, an der (Bedarfs-)Ampel Knebelstraße/ Paradiesbrücke ist mal wieder einer der Taster für die Anforderung defekt. In Richtung stadtauswärts bekommt man also nur Grün, wenn zufällig jemand aus der Gegenrichtung das Signal anfordert. Das müsste bitte zeitnah behoben oder die Ampel abgeschaltet werden. Nebenbei möchte ich mal wieder betonen, das Bedarfsampeln für Radfahrer grundsätzlich eine Benachteiligung des Radverkehrs darstellen und daher nach Möglichkeit vermieden werden sollten. An der konkreten Stelle gibt es durch die beiden benachbarten Ampeln einen festen Umlauf, so dass der Betrieb als Bedarfsampel unsinnig ist. Noch zwei Punkte: In Göschwitz rund um das Wehr wurde in der letzten Nacht randaliert. Dabei mussten diverse Absperrzäune rund um die Brücke am Wehr, sowie mindestens ein Verkehrszeichen auf dem neu gebauten Rad-/Gehweg dran glauben. Eine Behinderung besteht dadurch aber nicht. Die Ausweichroute wegen des Brückenbaus am Wehr hatte ich im Oktober schon bemängelt. Durch den trockenen November war das dann lange unproblematisch, jetzt fährt man aber an beiden Seiten der Brücke wieder durch Matsch und tiefe Pfützen. Viele Grüße Lutz Jacob

 

Posteingang 22.10.2011

Meine Schwester und ich waren Anfang Oktober mit dem Rad auf dem Radfernweg "Thüringer Städtekette" unterwegs. Als wir aus Richtung Weimar kommend nach Jena hineinfuhren, ist meine Schwester aufgrund der unmöglichen Radwegführung in der August-Bebel-Straße/Ecke Katharinenstraße in die Straßenbahnschienen geraten und auf die Fahrbahn gestürzt. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert, sieht man von einem schmerzenden Knie und einem kaputten Schutzblech ab. Dennoch waren wir schockiert von dieser hochriskanten Radwegführung, durch die man fast direkt in die Schienen hineingelotst wird (siehe Fotos im Anhang). Stürze sind so quasi vorprogrammiert. Haben Sie vielleicht eine Idee, an wen man sich mit dieser Kritik in Jena wenden müsste oder könnten Sie diese Mail an die entsprechende Stelle weiterleiten? Mit freundlichen Grüßen, A. H. (aus Hamburg)

 

Posteingang 11.10.2011

Sehr geehrter Herr Dr. Guthke! Mit Entsetzen habe ich von dem gestrigen schweren Verkehrsunfall gelesen, bei dem am Ernst-Haeckel Platz eine Radfahrerin von einem rechtsabbiegenden LKW schwer verletzt wurde. Ich halte das für einen typischen Abbiegeunfall an Radverkehrsanlagen. Wenn Radfahrer systematisch und gezwungenermaßen (Benutzungspflicht durch Zeichen 241) in den toten Winkel von Kraftfahrzeugen geführt werden, sind derartige Unfälle unvermeidlich. Bitte setzen sie sich in der AG Radverkehr dafür ein, daß der Irrsinn, Geradeausfahrer rechts von Rechtsabbiegern zu führen, ein Ende hat. Konkret sollte Sie daraufhin wirken, daß auf dem Stück von der Post bis zum Haeckel-Platz Zeichen 241 durch die Kombination 239 + 1022-10 ersetzt wird, wie es auch schon auf dem Streckenabschnitt davor ist. Ich weiß, daß die Mehrheit der Jenaer Radfahrer lieber auf Radverkehrsanlagen und auf Gehwegen fährt als auf der Fahrbahn. Das beobachte ich täglich. Bitte lassen Sie aber der Minderheit, die die Gefahren von Radverkehrsanlagen kennt, die Möglichkeit, legal auf der Fahrbahn fahren zu dürfen. Dies schreibe ich Ihnen auch angesichts der aktuellen Diskussion in Jena. Von der Bürgerbefragung habe ich leider zu spät erfahren, nämlich als deren Ergebnisse veröffentlicht wurden. Deshalb möchte ich mich auf diesem Wege zu Wort melden. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung geben Anlaß zu der Befürchtung, daß weitere gefährliche Konstruktionen mit Benutzungspflicht entstehen werden. Siehe die Diskussion um den Magdelstieg, die Wortmeldungen von Herrn Preisker zur Lutherstraße, die Diskussion um Schutzstreifen in der Camburger Straße, ... Es ist erschreckend, wie schon die Anlage eines Schutzstreifens das Revierverhalten von Kraftfahrern befördert. Wenn ich einen Schutzstreifen mit einem angemessenen Sicherheitsabstand (ca. 80 cm nach rechts) befahre, werde ich regelmäßig (nahezu täglich) von Kraftfahrern angehupt, manchmal mit dem Versuch, mich abzudrängen. Fahre ich auf einer normalen Fahrbahn mit dem gleichen Abstand nach rechts, geschieht dies nicht. Deshalb halte ich auch die Idee, benutzungspflichtige Radwege rot zu markieren, für schlecht. Auch das wird Revierverhalten hervorrufen. In dem Sinne wünsche ich mir eine Förderung des Radverkehrs durch Nichtanlage bzw. Rückbau von Sonderlösungen für Radfahrer. Mit freundlichen Grüßen Dr. Uwe Kotyczka ------------------- Beantwortet am 11.10.2011 durch R. Guthke unter Verweis auf Bemühungen der AG Fahrradverkehr die Benutzungspflicht des Radwegs am Postcarree aufzuheben, wie z.B. im Protokoll der Beratung der AG Fahrradverkehr am 09.09.2008 formuliert: http://www.jena.de/fm/41/Fa09092008.pdf TOP 1: Verkehrsorganisatorische Fragen Punkt 10: "Post/Ernst-Haeckel-Platz" Forderung der AG (erläutert von Herr Jacob): Der Radweg von Post bis Ernst-Haeckel-Platz endet stumpf, die Aufhebung der Benutzungspflicht durch eine Umwandlung des Radwegs in einen Gehweg, Rad frei. Herr Apelt: Aufhebung der Benutzungspflicht wurde durch die Polizei abgelehnt, weil der Busverkehr behindert würde. Herr Apelt: Benutzungspflicht kann nicht aufgehoben werden... Konsens (Herr Apelt + AG) besteht darin, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, der aber planerisch vorgeklärt werden muss und bauliche Veränderungen verlangt."

 

Posteingang 07.09.2011

Liebe Fahrradfreunde, mein Sohn und ich als täglich-Radfahrer waren heute morgen überrascht vom TLZ-Artikel über die gewesene Umfrage der AG Radverkehr. Wir wissen nicht, wie diese stattfand, aber bei uns und scheinbar auch bei den anderen vielen Radfahrern im äußersten Norden des Jenaer Stadtgebietes ist da wohl leider nichts angekommen Denn in den Ergebnissen wird viel von den anderen Ortsteilen geredet, aber die Probleme nördlich des um die Ecke verendenden Radweges an der Camburger Straße scheinen sich nicht genug Leute zu sorgen. Fast alle Radfahrer, die jeden Tag aus beiden Richtungen zum Carl-Zeiss-Gymnasium streben oder durch Löbstadt zur Arbeit radeln, weichen als einzige nicht lebensgefährliche Alternative (verbotenerweise) auf den Fußweg aus. Da kommt man mit der gebotenen Vorsicht zwar langsamer voran, aber wenigstens sicher. .... Beim Überqueren der Straßenbahnschienen auf der Löbstedter Kreuzung bin ich mit Riesenglück einen Unfall entkommen (viele Autofahrer wissen eben nicht, daß man mit dem Fahrrad nicht im spitzen Winkel über die Schienen fahren kann) Mir ist klar, daß durch den wenigen Platz zwischen Straßenbahnhaltestelle und Ampelkreuzung in Löbstedt eine durchgängige Lösung nicht auf der Hand liegt, aber mich würde interessieren, ob die Radanbindung bis zum "Himmelreich" überhaupt auf der Problemliste zu finden ist!? Mit freundlichen Grüßen Beate Ludwig Beantwortet von R. Guthke am 7.9. durch Verweis auf die Protokolle der AG Fahrradverkehr und die Präsentationen von Dr. Ahner zu Camburger Straße, Einmündung Naumburger Straße /Rautal. Rad-Verbindung ins Himmelreich ist laut Entwurf des neuen Radverkehrskonzeptes Bestandteil des Hauptroutennetzes. Das Anliegen wurde in der AG Fahrradverkehr am 4.10.2011 behandelt (s. Sitzungsprotokolle) und an Frau S. Baumann weitergereicht.

 

Posteingang 30.05.2011

Reaktion auf die Fragen 5 und 7 der öffentlichen Umfrage zum Radverkehr Jena: Sehr geehrte Mitarbeiter! 5. In welchen Streckenabschnitten des Jenaer Radverkehrsnetzes werden Radfahrer nicht sicher geführt? Von Göschwitz in Richtung Maua; das ist eine ZUMUTUNG! 7. Welche Kreuzungen und Einmündungen sind unübersichtlich und gefährlich? Mühlenstr. / Kahlaische Str./Bahnübergang !! Es gibt noch VIEL zu tun !! Mit freundlichen Grüssen Joerg Hollandmoritz Antwort vom 31.5.2011: Lieber Herr Hollandmoritz, vielen Dank für die Info (ist uns nicht neu, aber trotzdem Ihre E-mail wichtig, wegen der Prioriätensetzung). Ich schiecke Ihre Email als cc weiter an Frau Zimmermann, die Fahrradbeauftragte der Stadt, damit Ihre Anliegen eingearbeitet werden können ins Fahrradkonzept. Konkrete Antwort auf Ihre 2Fragen: 5.) Ist in Arbeit, es gibt mehrere Varianten, eine ist bezahlbar aber schlecht, die andere ist gut, aber wir haben dafür bisher keine Finanzierung. 7.) Das ist sehr schwierig. Vielfach diskutiert. Mit kleinen Änderungen (Verbesserung?) in der Vergangenheit. Ich muss da ehrlich sagen: Der große Wurf ist nicht in Sicht. Reinhard Guthke Sprecher der AG Fahrradverkehr

Posteingang 21.04.2010

Tunnel Lobeda-Ost-West unter der Stadtrodaer Straße: Nun sind die Tunnelzufahrten beidseitig ausgebaut und mit einem Fußgänger-Verkehrszeichen versehen worden. Der Tunnel wird auch von vielen Radfahrern benutzt und es ist realitätsfern, von denen ein Absteigen zu erwarten. Kann man nicht in geeigneter Form an die Rücksichtnahme von Fußgängern und Radfahrern bei gemeinsamer Benutzung appellieren? Viele Grüße Rüdiger Strosche Antwort: Wird in der AG Fahrradverkehr behandelt werden.

 

Posteingänge 09.11.2009+18.11.2009

email vom 9.11.2009: Liebe Radfreunde, für die Fahrt zur Arbeit von Jena-Nord ins Göschwitzer Gewerbegebiet benutze ich fast ausnahmslos das Fahrrad, und ich freue mich sehr, dass sich die Bedingungen in den letzten Jahren durchaus verbessert haben (Beleuchtung, glatter Bitumenbelag u. a. m.). Leider tritt ein Missstand mit schöner Regelmäßigkeit und nach meinem Empfinden in diesem Jahr besonders krass auf: Bei nassem Herbstwetter bildet sich auf dem Stück in der Oberaue entlang des Uni-Sportgeländes bis etwa EAS ein zentimeterdicker Morast aus nassem, halbverfaulten Laub. Es sollte doch möglich sein, dass dieser kurze Abschnitt regelmäßig und im Herbst häufiger von einem kleinen ksj-Kehrfahrzeug gereinigt wird! Der Aufwand ist vergleichsweise gering, Nutzen und ausgelöste Freude dagegen groß. Verfrachten Sie diesen Morast mal testweise auf die Schnellstraße! Auf die Reaktion der Öffentlichkeit wäre ich sehr gespannt, und ich möchte wetten, dass die Lokalpresse derartig skandalösen Dreck thematisieren würde. ;-) Hoffnungsvoll und mit freundlichen Grüßen Peter Heist email vom 18.11.2009: Lieber Herr Guthke, vielen Dank für Ihre E-Mail. ... Zu meinem Kritikpunkt: Sie werden es nicht glauben, aber am Dienstag war der Wegabschnitt nahezu laubfrei!... Peter Heist

 

Posteingang 05.07.2009

- Den Tunnel unter der Stadtrodaer Sraße auszubauen, finde ich finanziell und funktionell verrückt. Warum kann man nicht mal absteigen? ... Zuverlässige Beleuchtung, Entwässerung nach starken Regenfällen und regelmäßige Reinigung in dem Tunnel fände ich ausreichend. [Beantwortung am 5.7.2009:...] - Der Radweg am Puschkinplatz steht nach starken Regenfällen bis zu 15 cm hoch unter Wasser. Außerdem ist die Pflasterung locker. [Beantwortung durch Sprecher der AG Fahrradverkehr, Herrn Dr. Guthke vom 5.7.09: Zustimmung; wird behandelt werden] - Auf dem Magdelstieg und der Zeiss-Promenade müßten mal die Kanaldeckel auf Straßenniveau gebracht werden, sonst muß man immer Schlenker fahren, mit denen der nachfolgende Verkehr nicht rechnet. Außerdem bildet der überlastete Asphalt am Rande stets überhöhte Wülste, die das Radfahren erschweren. [Antwort: Sehr dringend ! Haben wir schon mehrfach behandelt (s. Protokolle)] - An der Nordseite der Westbahnhofstraße müßten m.E. alle Parkplätze weg und dafür ein Radweg geschaffen werden. [Antwort: Zustimmung; so bereits in Öffentlichkeit mehrfach vertreten; s. auch jenatv-Film] ... - An der Ostseite der Griesbrücke müßte mal was passieren. Da sind 12 cm hohe Kanten zu überfahren. ... - 66% der Jenaer Radfahrer fahren nachts ohne Licht. Die Polizei behauptet, nichts machen zu können. Damit beweisen sie ihre Unfähigkeit. Wenn man 100 unbeleuchtete Radfahrer zwecks Vorführung ordentlicher Beleuchtung in die Polizeistation bestellt (vorher 20 Euro kassieren, die dann wieder zurückgezahlt werden), dann wird sich das rumsprechen. [Antwort vom 5.7.:...Darauf folgende Ergänzung vom 7.7.] ... Wieso kann die Polizei keinen Radfahrer stellen? ... Wenn die unbeleuchteten Kerle keinen Ausweis und kein Geld dabei haben, dann wird das Rad eingezogen und kann im Amt gegen Vorlage des Nötigen wieder abgeholt werden. - Wann wird mal die Bebelstraße und die Schottstraße repariert? Es gibt andere Straßenbauaktivitäten, die mir viel weniger dringend scheinen. [Antwort: Schottstraße soll dieses (oder nächstes) Jahr saniert werden...] - Der Weg an der Westseite der Saale zwischen Camsdorfer Brücke und Griesbrücke könnte sehr schön sein, ist aber ganz verludert. [Antwort: Ist geplant mit Neubau für nächstes Jahr.] Zuschrift von Prof. Manfred Steinbach am 5.und 7.7.98 [Beantwortung durch R. Guthke, Sprecher der AG Fahrradverkehr am 5.7.2009] (Beides ist hier gekürzt widergegeben. Die die Artenschutzbelange, speziell Fledermausquartiere, an der Camsdorfer Brücke betreffenden Aussagen wurden hier nicht widergegeben, da sie nicht die Belange der AG Fahrradverkehr unmittelbar betreffen)

 

Posteingang 07.06.2009

Ich würde mir wünschen, dass der Radweg von der Gaststätte Carl-August bis nach Isserstedt weitergeführt würde. Gründe: 1. Nach dem Ende des Radwegs auf der vielbefahrenen B7 weiter zu fahren, ist eigentlich zu gefährlich. 2. Über die Fahrradstrecke nach Großschwabhausen weiterzufahren, ist natürlich möglich, allerdings ist der Umweg riesig. 3. Über den Schneckenberg zu fahren, ist natürlich auch möglich, allerdings bleibe ich dort in regelmäßigen Abständen im Schlamm stecken. Für nicht so trainierte Fahrradfahrer ist dieser Weg außerdem zu anstrengend: der Anstieg ist beachtlich und dazu erschwert der Waldweg das Fahren. 4. Ich habe das Gefühl, dass es doch einige Radfahrer gibt, die in diese Richtung fahren (gerade Richtung Apolda und Dörfer), und sich dann am Ende des Radwegs dazu gezwungen sehen, auf die B7 aufzufahren. 5. Das Rad mit dem Bus auf dieser Strecke mitzunehmen, ist auch problematisch: Die Linie 16 ist zu den Stoßzeiten meist so voll, dass das Fahrrad nicht mitgenommen werden kann. Und ein Fahrradticket für die Linie 280 Jena-Apolda des PVG Apolda kostet von der Hautklinik bis nach Isserstedt über 4EUR. Also wesentlich mehr als das Ticket für eine erwachsene Person. Mich würde interessieren, ob die Erweiterung des Fahrradwegs schon einmal Thema gewesen ist und ob es dahin gehend Entwicklungen gibt. Sandra Steiner Beantwortung durch Sprecher der AG Fahrradverkehr, R. Guthke, am 08.06.09 (Auszug): ...Die Verlängerung des Wege vom Gh Carl-August bis Isserstedt ist mehrfach Thema in der AG Fahrradverkehr gewesen.... Beantwortung durch die Beauftragte für Fahrradverkehr der Stadtverwaltung Jena, Frau A. Strutz, am 09.06.09: Sehr geehrte Frau Steiner, gerade vom Ortschaftsrat Isserstedt wurde schon mehrfach um einen Ausbau der Radverkehrsverbindung zwischen Isserstedt und Jena gebeten. Diese Bitte haben wir an das Straßenbauamt Ostthüringen weitergeleitet. So konnte 2007 als entscheidender Abschnitt der Radweg zwischen Großschwabhäuser Grund und "Schneckenberg" hergestellt werden. Gemeinsam mit dem Straßenbauamt fand im Frühjahr 2009 eine Ortsbesichtigung statt, in der die wichtigsten Belange festgehalten wurden. Dies sind vorrangig einzuhaltende naturschutzrechliche Belange, da sich beidseitig der B7 Landschaftsschutzgebiete und FFH-Gebiete befinden. Seitens des Straßenbauamtes wird eine Planung erarbeitet. ...Ich gehe aber davon aus, dass der Radweg innerhalb der kommenden fünf Jahre realisiert wird. Mit freundlichen Grüßen Astrid Strutz SB Verkehrsplanung/Radverkehr Team Planung/Planungsrecht

 

Bürger-Anregungen vom Umwelttag am 06.06.2009

2. Beim Umwelttag am Samstag, dem 6. Juni, 10-20 Uhr, in der Goethe-Galerie wurden am Informationsstand der AG Fahrradverkehr von Reinhard Guthke und Thomas Wedekind viele Anregungen von Bürgern und Gästen der Stadt Jena aufgenommen. Einige dieser Anregungen können sind unter "Aktuelles & Links" als download "Bürger-Anregungen vom Umwelttag am 6.6.2009" nachzulesen. Diese Anregungen werden am 28.07.2009 und in folgenden Zusammenkünften beraten werden.

 

Posteingang 06.06.2009

Sehr geehrter Herr Dr. Guthke, ich beziehe mich auf unser heutiges Gespräch in der Goethegallerie und meinen Vorschlag, die Treppen des Landgrafenstiegs dahingehend nachzurüsten, dass Fahrräder rauf- oder runter geschoben werden können. Ich hatte Ihnen erzählt, dass bei der Neugestaltung der Treppen vor ca. 2 Jahren meine Anregungen als älterer Anwohner nicht berücksichtigt wurden. Sowohl für die Anlieger des Landgrafenstiegs und der Schillbachstraße als auch für die zahlreichen Fahrradausflügler in das Landrafengebiet wäre es eine erhebliche Erleichterung, wenn sie das Fahrrad über die Treppen schieben könnten. Ich füge als Beispiel 2 Bilder bei, wie man das in Bremen bei einer Straßenunterführung gelöst hat. Anstelle eines U-Profils würde auch ein L-Profil genügen. Die Befestigung an dem Geländer (angeschweißt) könnte genauso erfolgen, da wir hier die gleiche Geländerausführug haben. Die Luxusausführung für Kinderwagen halte ich nicht für nötig, da dafür der Bedarf am Landgrafenstieg vernachlässigbar klein ist. Die Strecke wäre sicher auch zu lang. Ich würde mich in Namen vieler Radfahrer freuen, wenn mein Vorschlag in absehbarer Zeit realisiert werden könnte. Davon könnten in der Folge auch weitere Treppenanlagen in Jena profitieren. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Kaie Beantwortung durch Sprecher der AG Fahrradverkehr, R. Guthke, am 08.06.09 (Auszug): ...Wir werden das in der AG Fahrradverkehr am 28.7. beraten und Sie können dann auch im online-verfübaren Protokoll unter www.jena.de/fahrradverkehr >>Sitzungsprotokolle nachlesen und weiter verfolgen, wie Ihr Anliegen bearbeitet wird. Am 25.06.2008 erfolgte nach Prüfung durch die Stadtverwaltung eine Beantwortung mit folgender Entscheidung: "Die Treppe ist ingesamt relativ schmal (1,40-1,80m) und ermöglicht damit gerade das Begegnen zweier Personen. Eine Fahrradrinne kann in diesem Raum leider nicht untergebracht werden...."

 

Posteingang 29.05.2009

Hallo AG Fahrradverkehr Jena, ich habe im Winter diesen Jahres einen Brief an die Stadt Jena geschrieben und darum gebeten, dass auch die Fahrradwege in Jena geräumt werden, wenn Schnee liegt. Im vergangenen Winter waren die Radwege über mehrere Wochen nicht geräumt und damit nicht oder nur mit großen Risiken befahrbar. Ich bin in der Antwort des Oberbürgermeisters auf einige rechliche Regelungen hingewiesen worden und es wurde deutlich, dass sich an der Situation nichts wesentliches ändern wird. Ein Kollege von mir hat eine sehr eindrucksvolle Fotodokumentation zu diesem Thema zusammengestellt. Ich bin mir sicher, dass er Ihnen diese zur Verfügung stellen würde. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich dieses Themas annehmen könnten, vielleicht haben Sie Möglichkeiten, im Stadtentwicklungsausschuss etwas zu bewegen. Mit freundlichen Grüßen Dr. R. S. Beantwortung durch Sprecher der AG Fahrradverkehr am 31.5.09: u.a. Hinweis auf Seite "Problem- und Aufgabenlisten/ Wiederkehrende Aufgaben" und Protokoll vom 13.01.2009 Antwort auf die Beantwortung Sehr geehrter Herr Guthke, vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ich freue mich sehr, dass das Anliegen bei Ihnen bereits mehrfach Diskussionspunkt war und weiterverfolgt wird. Ich wünsche und hoffe, dass es langfristig auch zu Erfolgen führt. Ich kann gar nicht verstehen, dass in einer so "jungen" Stadt wie Jena mit rund 20.000 Studenten und darüber hinaus vielen radfahrenden Menschen so wenig für die Verbesserung der Radwege getan wird. Auch das "Radwegenetz" in der Stadt ist ja alles andere als ein "Netz", aber auch das ist ja eines Ihrer wesenetlichen Themen, wie ich lese. Viele Erfolge bei Ihrer Arbeit! Beste Grüße Robert Schöner

 

Posteingang 31.05.2009 (Auszug)

.... ein neuer Weg entlang der Saale südlich von Kunitz, ist meines Erachtens eine neue Überlegung, offenbar im Zusammenhang mit dem Anschluss der neuen Holzbrücke. Vom Nutzen eines solchen Neubaus bin ich, ehrlich gesagt, nicht überzeugt. Das angeführte Argument, den Radweg damit näher an der Saale führen zu können, basiert meines Erachtens auf einer zu schematischen Auslegung der Kriterien an eine attraktive Wegeführung. Ich finde, der Weg zwischen Talstein und Kunitz gehört gerade zu den besonders schönen Abschnitten, weil er durch die etwas höhere Lage einen weiteren Blick über das Landschaftsbild des Saaletals ermöglicht. Aus Richtung Norden kommend entsteht dadurch zudem eine sehr schöne Eingangssituation mit Blick auf Jena. ... Dr. Stefan Jakobs

 

Posteingang 25.05.2009

sichere Über-oder Unterquerungen der Eisenbahnschienen in Nord -- im gesammten Bereich Jena-Nord gibt es keine sicheren Übergänge der Eisenbahnschienen, die vorhanden Tunnel sind zu eng und niedrig Torsten Kramarczyk Beantwortung durch Sprecher der AG Fahrradverkehr am 25.5.09 (Auszug): Von Norden her gibt es zwei beschrankte Bahnübergänge (Zwätzen und Löbstedt). Der Tunnel zwischen Obi und Tankstelle ist gern genutzt, aber eng; wir haben hier vor, eine besser Beleuchtung zu erreichen. Ein Tunnel war unter dem Saalbahnhof geplant; dieser ist aber aus dem Haushalt gelöscht worden, weil die Stadt nur 1 Tunnel finanzieren konnte und sich eher für die sichere und neue Unterfühung in Fortsetzung der Griesbrücke entschieden hatte. Diese ist nun tatsächlich die einzige akzeptable Unterführung im Norden. Mir ist nicht bekannt, dass eine Besserung der Situation in Arbeit ist.

 

Posteingang 03.02.2009

Ergänzung zum Thema 30er Zone in Jena Ost: Ich wünsche mir die Karl Liebknecht Straße als 30er Zone und die angrenzenden Nebenstraßen möglichst alle als "Spielstraßen". Klingt verrückt? war vor kurzem in Berlin. Dort geht so etwas, da gibt es sogar künstliche Sackgassen, um den Durchgangsverkehr einzuschränken. Auch das wäre wünschenswert, nicht nur für Jena Ost! MfG Frank Behandlung in der AG Fahrradverkehr: siehe Protokolle vom 10.03.2009, TOP 4, 13.1.2009, TOP 4

 

Posteingang 12.01.2009

Sehr geehrte Frau Strutz, Sehr geehrter Dr. Guthke, Ende des vergangenen Jahres war der regionalen Presse zu entnehmen, dass sich der Ortschaftsrat Wenigenjena gegen eine vom Verkehrsamt der Stadt Jena geplante Reduzierung der Geschwindigkeit in der Karl-Liebknecht-Straße von 50 auf 30 km/h ausgesprochen hat. Mir erschien dieser Einsatz verwunderlich, da die Straße im Abschnitt Camsdorfer Brücke - Ostschule durch dichtbesiedeltes Wohngebiet führt, wo Entschleunigungmaßnahmen für den MIV zu Verbesserungen der Wohnqualität der Anwohner und mehr Verkehrssicherheit führen würden. Verkehrlich hat die Karl-Liebknecht-Straße in diesem Abschnitt zwar noch eine wichtige Sammel- und Erschließungsfunktion, die jedoch offensichtlich ohne weiteres mit einer Geschwindigkeitsreduzierung vereinbar wäre. Die Funktion der Bundesstraße hat die Karl-Liebknecht-Straße im genannten Abschnitt ja bekanntlich bereits an den ausgebauten Jenzigweg abgegeben. Ich hatte daher die Ortsbürgermeisterin mit der Bitte angeschrieben, zu erläutern, warum sie sich gegen eine Geschwindigkeitsreduzierung wendet. In ihrer Antwort verweist die Ortsbürgermeisterin u.a. darauf, dass lediglich eine auf die Nachtstunden beschränkte Reduzierung geplant war und diese beschilderungstechnisch nur mißverständlich um- und schwer durchzusetzen sei. Gleichwohl sieht die Ortsbürgermeisterin ebenfalls die Verkehrssicherheit als nicht zufriedenstellend an. Die Frage, ob eine Tempo 30 Zone nicht sinnvoll wäre, stellt sich daher weiter und sollte perspektivisch geklärt werden. Ich wende mich an die AG Radverkehr, da ich in der Karl-Liebknecht-Straße den Radverkehr in besonderem Maße betroffen sehe. Zum einen ist die Straße die wichtigste Erschließungsstraße für den Radverkehr in Wenigenjena und eine der Haupterschließungsstraßen des Jenaer Radverkehrsnetzes, die sich seit dem Ausbau der Straße mit Angebotsstreifen augenscheinlich einer steigenden Nutzung erfreut, zum anderen ist sie aber auch eine Strecke mit besonderem Gefahrenpotential für Radfahrer, da die in der Straße verlegten Straßenbahngleise für Pedalisten naturgemäß eine besondere Gefahr darstellen. Zusammen mit Dr. Guthke habe ich bereits vor noch nicht allzu langer Zeit einen Unfall beobachtet, in dem eine Fahrradfahrerin beim Versuch, in die Breite Straße abzubiegen, durch die Gleise zu Fall kam und stürzte, glücklicherweise ohne anschließende Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Es liegt auf der Hand, dass solche durchaus häufiger zu erwartenden Stürze weit schlimmer enden können, je dichter und schneller der Umgebungsverkehr ist. Eine auf 30 km/h reduzierte Geschwindigkeit mit entsprechend verkürzten Bremswegen würde hingegen die Gefahr deutlich mindern. Ich bitte Sie daher, sich im in der AG mit dem Thema zu befassen und den Beschluß herbeizuführen, dass sich die AG im Rahmen der Mitwirkung am Straßenverkehrskonzept im Interesse des Radverkehrs für die Einführung einer Tempo 30-Zone auf dem genannten Abschnitt der Karl-Liebknecht-Straße einsetzt. Mit freundlichen Grüßen, Olaf Behr Behandlung in der AG Fahrradverkehr: siehe Protokolle vom 10.03.2009, TOP 4, 13.1.2009, TOP 4

 

Posteingang 5.12.2008

Hallo, ich schreibe als Elternvertreter der Regenbogenschule in Nord und möchte mich erst mal bei Ihnen für Ihre bisher getane Arbeit bedanken, von der auch meine Familie schon oft profitiert hat. Wir als Elternvertreter wollen uns dem Thema Schulwegsicherheit an unserer Schule annehmen und haben ein konkretes Problem, von dem sie vielleicht schon gehört haben. Es geht um den in beiden Richtungen zu befahrenden Fahrradweg an der Camburger Straße (Hauptstr.) und dort um die Ecke Leipziger Straße (es ist im Online-Stadtplan nicht genau zu erkennen, dass es die Leipziger ist. Hier kreuzt der Fahrradweg (beide Richtungen) die einmündende Straße. Und nun die Probleme: 1. Der Fahrradweg ist für einen Autofahrer nur sehr schwer als solcher zu erkennen (aus der Nebenstraße heraus gibt es nur ein kleines Hinweisschild), aus der Hauptstr. heraus auch nichts. Auf der Straße selber gibt es keine Markierung. 2. Besonders kurz bevor die Schule beginnt, ist der Fahrradweg stadtauswärts besonders stark befahren. 3. Die Parksituation direkt an der Ecke ist schlecht, so dass Autos aus der Nebenstraße zügig bis auf den Fahrradweg vorfahren, um die Hauptstraße einzusehen (und dabei häufig die Fahradfahrer aus beiden Richtungen übersehen). 4. Auch die in die Nebenstraße einbiegenden Rechtsabbieger (Linksabbieger sind zum Glück verboten) beachten nur sehr ungern bzw. gar nicht die Fahrradfahrer und mißachten dabei auch die Vorfahrt dieser - ist mir schon häufig stadteinwärtsfahrend passiert). Nun richte ich ich mich mit der Bitte an Sie, das Problem als solches mit aufzunehmen und vielleicht Lösungsvorschläge / Verbesserungsvorschläge anzuregen bzw. zu diskutieren. Was können wir tun? Vielen Dank für eine Antwort. Mit besten Grüßen! Matthias Behandlung in der AG Fahrradverkehr: siehe Protokolle vom 10.03.2009, TOP 2, 13.1.2009, TOP 2

 

Posteingang 25.11.2008

Erfahrungsbericht: Fahrradverkehr Kahlaische Strasse stadteinwärts: Ein Fahrradfahrer, der in der Kahlaischen Strasse stadteinwärts unterwegs ist, steht vor einer schwierigen Wahl. Die erste Möglichkeit ist, er benutzt verkehrswidrig den Fußweg. Die wohl meist gewählte Variante, warum auch immer ?. Die andere Möglichkeit, er hält sich an die Straßenverkehrsordnung und fährt auf der Fahrbahn. Hierbei kann es ihm unter anderem passieren, dass er von Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs durch ständiges Geben von Warnsignalen gewarnt werden soll. Das wahre Ziel des Fahrers, dass er durch das ständige Abgeben von Warnsignalen erreichen will, bleibt realistischer Weise im Dunkeln. Will man dem Radfahrer wirklich anzeigen, dass die Straßenbahn hinter ihm herfährt und der Radfahrer besonders vorsichtig fahren soll ? Der Vergleich zum Drängeln auf den deutschen Autobahnen ist hier sicherlich nicht richtig. Hier muss aber der Drängler mit bis zu 250 Euro Bußgeld, 4 Punkte in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. Normalerweise merkt man als Radfahrer, dass die Straßenbahn hinter einem herfährt und somit ist das wiederholte Geben von Warnsignalen vollkommen überflüssig. Wolfgang Schmidt-Heck Behandlung in der AG Fahrradverkehr: siehe Protokolle vom 18.03.2008, TOP 2

 

Posteingang 15.10.2008

Für ein fahrradfreundliches Klima und ein besseres Radwegenetz am Beutenberg Verkehrsförderung im Bereich Radverkehr beginnt zwar mit Wegebaumaßnahmen, darf aber dort nicht enden. Denn begleitend muss auch die Akzeptanz des Radfahrers als gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Hilfreich ist hierbei die Schaffung eines fahrradfreundlichen Klimas, das Radfahrer nicht pauschal kriminalisiert. Denn Rücksichtslosigkeit ist keine Frage des Verkehrsmittels. Eine verantwortungsbewusste und rücksichtsvolle Nutzung des gemeinsamen Verkehrsraumes setzt allerdings voraus, dass die Verkehrsinfrastruktur ein geordnetes Nebeneinander überhaupt zulässt. Dort wo sich unterschiedliche Verkehrsteilnehmer im Kampf um den knappen Verkehrsraum in Konkurrenz zueinander sehen, kann es nur ein gefahrvolles Gegeneinander gehen. Eine Situation, die für alle Verkehrsteilnehmer nicht nur unbefriedigend ist, sondern auch mit Unfall-Risiken und Gesundheitsgefahren verbunden ist. Paradebeispiele sind hierfür die radfahrgeeigneten Zufahrtsmöglichkeiten zum Beutenberg. Die Anfahrt über Westbahnhofstraße und Magdelstieg ist nachgerade kriminell. Wer hier auf der Straße fährt, droht von knapp überholenden oder drängelnden Autos unfreiwillig mitgenommen zu werden. Und wer zur eigenen Sicherheit - aber rechtswidrig - den Fußweg wählt, wird zum unfreiwilligen Sicherheitsrisiko für Fußgänger und Anwohner. Eine Kathastrophe ist auch die Anfahrt über die Kahlaische Straße. Enge Fahrbahnführung, unebene Fahrbahnoberflächen mit Schlaglöchern und Straßenbahnschienen, problematische Radwegeführung auf dem Gehweg mit gefährlichen Straßeneinmündungen. Auf dem Beutenberg arbeiten 1.800 Menschen, von denen zahlreiche liebend gerne öfter auf das Rad umsteigen würden, wenn es die Radwegesituation denn zulassen würde. Und viele, die jetzt schon mit dem Rad zur Arbeit fahren, haben aus Geldgründen auch gar keine andere Wahl, darunter nicht nur Studenten, sondern auch Frauen in Teilzeitarbeit oder Angestellte, die es sich aus finanziellen Gründen nicht mehr leisten können, für die täglichen Kurzstrecken zum Arbeitsplatz das Auto aus der Garage zu holen. Radfahren ist längst kein Luxushobby mehr, sondern für viele wieder - wie früher - eine preisgünstige, gesunde und umweltfreundliche Fortbewegungsart. Warum dieses ökologische und äußerst praktische Verkehrsmittel trotzdem in Jena so sträflich vernachlässigt wird, ist eines der großen Rätsel der örtlichen Kommunalpolitik. Um diese Situation langfristig zu verbessern, plant der Betriebsrat des Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz Lipmann Institut Jena - in Zusammenarbeit mit den anderen Beutenberg-Instituten und der FH eine großangelegte Fragebogenaktion zum Thema Rad - und Radverkehr. Diese dient dazu, die Wahrnehmung der aktuellen Situation zu erfassen sowie Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Wir würden uns freuen, wenn wir in dieser Angelegenheit mit der AG Radverkehr in Verbindung treten könnten, um diese Aktion möglichst breit einzubetten und ggf. an bereits vorhandene Umfragen anknüpfen zu können. Mit freundlichen Grüßen Andrea Weber-Tuckermann Redaktion "Flipper" - Instituts- und Betriebsratszeitung des FLI Jena Behandlung in der AG Fahrradverkehr: 21.4.2009 sowie bzgl. Westbahnhofstraße und Magdelstieg am 26.8.2008, 7.10.2008 und bzgl. Tatzendpromenade am 3.02.2009, TOP 3, 13.1.2009, TOP 3

 

Posteingang 01.10.2008

ich hoffe, dass ich am Dienstag bei der Beratung der AG Radverkehr dabei sein kann, möchte aber schon vorher einen Vorschlag für die Radverkehrsführung im Kreuzungsbereich Haeckelplatz formulieren. Besonders hilfreich wäre in diesem Bereich die Einrichtung eines Fahrradstreifens in der Westbahnhofstraße in Fahrtrichtung zum Magdelstieg. Der dafür notwendige Platz könnte geschaffen werden, wenn auf die Linksabbiegerspur in der Westbahnhofstraße in Fahrtrichtung Stadtzentrum verzichtet wird. Damit werden natürlich Änderungen der Ampelschaltung am Haeckelplatz notwendig. Eine mögliche Lösung wäre, die Grünphasen für Fahrzeuge aus der Schillerstraße und aus der Westbahnhofstraße voneinander zu trennen. Es würde dann eine gemeinsame Fahrspur für Geradeausfahrer und Linksabbieger ausreichen, da die Linksabbieger nicht den Gegenverkehr abwarten müssen. Für eine solche Variante müsste die Dauer aller Grünphasen an der Kreuzung neu optimiert werden. Die jetzt neu eingeführte separate Grünphase für Linksabbieger könnte wieder entfallen. Die Auswirkungen auf die Durchlassfähigkeit der Kreuzung in allen 4 Richtungen müsste ermittelt werden. Nach meiner Beobachtung ist die Durchlassfähigkeit in Richtung Stadtzentrum in den Spitzenzeiten häufig durch den Verkehrsabfluss an den folgenden Kreuzungen (Engelplatz / Leutragraben) begrenzt. Für eine Untersuchung des Kreuzungsbereichs, ggf. auch unter Berücksichtigung anderer Möglichkeiten zur Umgestaltung, würde ich die Beauftragung eines externen Ingenieurbüros mit entsprechenden Referenzen für sinnvoll halten. Ich entsinne mich immer noch einer Studie eines Stuttgarter Büros in den 90er Jahren im Zusammenhang mit der Planung von Stellplätzen am Ernst-Abbe-Platz, in der die Durchlassfähigkeit der Kreuzungen in diesem Bereich analysiert wurde. Mit vielen Grüßen Stefan Behandlung in der AG Fahrradverkehr: bzgl. Westbahnhofstraße und Magdelstieg am 26.8.2008, 7.10.2008

 

Posteingang 26.09.2008

Wenn ich im Herbst Bilanz ziehe, bin ich jedesmal froh, nicht in einen Unfall mit einem Radfahrer verwickelt worden zu sein. Sei es als Autofahrer oder als Fußgänger.Ich bin wirklich für gegenseitige Akzepzanz, aber was sich die Mehrheit der Jenaer Radfahrer herausnimmt, ist einfach nicht mehr zu tolerieren. In der Wiesenstraße oder der Landstraße nach Stadtroda sind die schönsten Radwege angelegt worden, aber was machen die coolen Radfahrer: Sie fahren einfach auf der Straße! Und wenn man sich erlaubt, sie auf den vor handenen Radweg aufmerksam zu machen, muß man froh sein, daß man "nur" den Stinkefinger zu sehen bekommt und nicht noch bedroht wird. Das klingt sehr dramatisch, aber mir ist dies desöfteren passiert. Da sich unsere Kinder dies sehr oft zum Vorbild nehmen (ist doch cool), kann und darf man einfach nicht darüber hinwegsehen, ebenso wie bei den "farbenblinden" Ampelgängern. Meiner Ansicht nach müßten in Jena viel öfter von seitens der Polizei bzw. des Ordnungsamtes Präsenz gezeigt werden, auch mit den dann zu erfolgenden Ordnungsgeldern, so wie es in vielen Städten gang und gäbe ist. Die " Erlöse" könnte man dann durchaus für Verbesserungen der Radwege oder auch für verkehrserzieherische Maßnahmen verwenden. Ob diese Mail etwas bewirkt, weiß ich nicht, ich mußte mir dies aber einfach einmal von der Seele schreiben. MfG Peter Sebastian Behandlung in der AG Fahrradverkehr: am 21.04.2009

 

Posteingang 22.09.2008

Hallo Herr Dr. Guthke, hier ist der Herr Schurig vom Radsportclub Jena. Bereits im Juli wollte ich schon einmal Kontakt aufnehmen, aber dann gab es eine Menge Vereinsarbeit und es hat leider nicht geklappt. Irgendwann hatten wir auch schon mal telefonischen Kontakt. Grund meines Anliegens bzw. des Anliegens des RSC Jena ist die Fahrradsituation in Jena, die im Moment mit Sicherheit nicht die Beste ist. Aggressive Radfahrer (Fußwegbenutzung, Rotdelikte, mangelnde Kenntnis der StvO, ...), die Radwegsituation in der Stadt, eigenes Rechtsbewusstsein von Auto- und Radfahrern, etc. führen in diesem Gesamtkomplex nach unserer Ansicht zu einem immer schlechterem Verhältnis zwischen Fußgängern, Rad- und Autofahrern. Leidtragende sind unter anderem wir als Radsportler, die vor allem mit Kindergruppen während des Trainings im Straßenverkehr unterwegs sind und des öfteren der aus den genannten Gründen heraus resultierenden Aggressivität und dem Unverständnis der Autofahrer ausgesetzt sind. Gerade die Sicherheit unseres Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen. Aus diesem Grund sind wir der Meinung, dass auch wir in diesem Punkt etwas tun sollten. Erste Kontakte haben wir bereits mit der Polizeidirektion Jena, speziell mit Herrn Kießling. Mit ihm haben wir in einem Erfahrungsaustausch die Probleme und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Besonders gut finden wir die Aktionen der Radpolizisten, die auch Fahrradfahrer kontrollieren und entsprechende Delikte mit Bußgeldern ahnden. Schockierend sind allerdings in diesem Zuge die Erlebnisberichte der Polizisten, die unsere Einschätzung der Situation belegen bzw. sogar übertreffen. Ideen für weiter Maßnahmen wurden diskutiert. Die Polizei allein und natürlich auch kein Radsportclub können die Situation zufriedenstellend lösen. Wir suchen daher den Kontakt zu einem Erfahrungsaustausch mit Ihnen bzw. mit der AG Fahrradverkehr. Über ein Treffen mit Ihnen würde ich mich sehr freuen! Mit freundlichen Grüßen Michael Schurig – im Auftrag des RSC Jena Behandlung in der AG Fahrradverkehr: 21.04.2009

 

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